Nach der erfreulichen Nominierung des 12-jährigen Benedict Behringer kann sich nunmehr auch das dritte Behringer-Kind zurecht "Landesauswahlspieler BaWü" nennen. Während Benedicts Schwestern schon häufiger die Farben des Ländles auf nationaler und internationaler Ebene vertreten durften, ist für Benedict die Reise zum so genannten Fünfländer-Vergleich die erste Teilnahme.

Bei diesem Mannschafts- und Einzelturnier der Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Westdeutschland treten Vertreter aus den Jahrgängen 2004 und jünger (Schüler/-innen B1) sowie 2005 und jünger (Schüler/-innen B2) gegeneinander an. Neben Benedict wurde auch seine jüngere Schwester Lucia nominiert.

Das Turnier findet in diesem Jahr vom 01. bis 05. Juni in Duisburg-Wedau statt. Als besonderes "Schmankerl" wird den Nominierten in diesem Jahr an zwei Tagen ein Besuch der Tischtennis-Weltmeisterschaften geboten.

 


Beim zweiten baden-württembergischen Jahrgangsranglistenturnier konnte sich Benedict Behringer in Leimen erneut unter den besten Acht platzieren und damit den Beweis erbringen, dass Abwehrtischtennis auf Landesebene auch bei den Jungs sehr erfolgreich sein kann. 

Mit dem sechsten Platz wiederholte er den Erfolg des Vorjahres und fügte seiner "Vita" damit die 4. Top10-Platzierung bei den Jahrgangsranglisten in Serie hinzu.

Aufgrund seines QTTR-Wertes wurde Benedict in seiner Vorrundengruppe nur auf Platz 3 gesetzt. Mit Simon Weiler (Südbaden, Spvgg Ottenau) und Daniel Geissel (Württemberg-Hohenzollern, TTC Mühringen) bekam er es somit gleich mit "schweren Brocken" zu tun, die in der mittlerweile für die Setzlisten relevanten TTR-Punktewertung jeweils ca. 100 Punkte for ihm lagen. Die Gruppe komplettierten Andreas Arnor (Südbaden, DJK Offenburg) und die badischen Vertreter Valentin Czekalla (TTG 1947 Walldorf) und Jendrik Sturm (1. TTC Ketsch).

Im Auftaktspiel gegen Andreas Arnor brauchte Benedict 2 knapp gewonnene Sätze, um in sein Spiel zu finden, konnte aber den Gegner letztlich klar mit 3:0 in Schach halten. Das zweite Spiel hatte dann bereits vorentscheidenden Charakter.  Daniel Geissel zeigte sich stark verbessert gegen Benedicts Abwehrstrategie, und es entwickelte sich ein hochklassiges Duell der Systeme, das der Mühringer am Ende verdient mit 3:1 für sich entscheiden konnte. Die "Schlappe" war für Benedict ein echter "Wirkungstreffer", und er brauchte einige Zeit, um sich davon zu erholen. Im nächsten Match gegen den Ketscher Sturm ging er etwas lustlos zu Werke, wurde aber letztlich doch seiner klaren Favoritenrolle gerecht. 

Im vierten Vorrundenspiel gegen Angstgegner Weiler zeigte Benedict aber, was in ihm steckt und zu welch guten Leistungen er imstande ist. Beim klaren 3:0 brachte er den in der Gruppe auf Platz 1 gesetzten Ottenauer ein ums andere Mal mit exzellenten Abwehraktionen zur Verzweiflung und verschaffte sich gleichzeitig eine hervorragende Position im Satzverhältnis. Vor Benedicts letztem Gruppenspiel besiegte Weiler den bislang ungeschlagenen Geissel mit 3:2. Benedict schlug daraufhin auch seinen letzten Gruppengegner klar mit 3:0 und schaffte damit sogar den Gruppensieg und zum insgesamt dritten Mal den Einzug ins Feld der besten acht Spieler in Baden-Württeberg in seiner Altersklasse. 

In der Zwischenrunde musste Benedict dann gegen drei Spieler des Tischtennisverbands Würtemberg-Hohenzollern ran. Zunächst hielt er gegen den späteren Turniersieger, Leon Lühne (SV Sillenbuch), sehr gut mit, musste am Ende aber dessen Überlegenheit anerkennen. Auch im zweiten Spiel gegen Fabian Haid (TTG Leonberg) war Benedict im Vorfeld klarer Außenseiter, und nach phasenweise starker Leistung des Abwehrers setzte sich am Ende auch in diesem Match der Angreifer mit 3:1 durch. Ein Medaillenplatz war für Benedict damit nicht mehr möglich.

Zum Abschluss der Zwischenrunde zeigte Benedict noch einmal sein Kämpferherz. Gegen Simon Kouril (SpVgg Gröningen-Satteldorf) kam er zunächst mit dessen kurzen Aufschlägen in die Vorhandseite gar nicht klar und lag schnell aussichtslos mit 0:2 hinten. Doch Lust auf das Endspiel um die "goldene Ananas" schien Benedict nicht zu haben, denn nun besann er sich auf das wichtigste Fundament jedes erfolgreichen Abwehrspiels - gute Beinarbeit. Plötzlich stand er zu den unangenehmen Aufschlägen des Gegners immer besser, so dass ihm hier keine leichten Fehler mehr unterliefen. Dies und dazu eine sichere Abwehr reichten plötzlich, um die restlichen drei Sätze in Folge sicher zu gewinnen.

Wie im Vorjahr bekam Benedict somit sein "Spiel um Platz 5". Auch gegen Lennart Proviznik (Würtemberg-Hohenzollern, GSV Hemmingen) war Benedict auf dem Papier der Außenseiter. Doch am Ende des Tages konnte Benedict gut mit seinem Gegner mithalten und diesen bei der 1:3-Niederlage Paroli bieten.

"Benedict hat erneut bewiesen, dass er im "Ländle" zu den Jahrgangsbesten gehört", meinte sein Betreuer nach dem anstrengend Turniertag. "In diesem Jahrgang heben sich zwar die besten zwei Spieler leicht vom Feld ab, aber von Platz 3 bis ca. Platz 12 kann jeder jeden schlagen. Dass mein Sohn auf diesem Niveau als Abwehrer bei den Jungs so gut mithalten kann, macht mich als Trainer und als Vater natürlich sehr stolz".

 


Auch Benjamin Ries schlägt sich auf Landesebene achtbar

Zum Auftakt der baden-württembergischen Tischtennis-Jahrgangsranglisten reisten die jeweils besten 24 Spielerinnen und Spieler der Jahrgänge U11 und U12 ins beschauliche Friesenheim in der Ortenau. Die TT-Schule Niklashausen und der Tischtennisbezirk Tauberbischofsheim wurden hierbei vertreten von Lucia Behringer (Schülerinnen U11) und Benjamin Ries (Schüler U12). Während "Lucy" als klare Favoritin auf den Turniersieg galt, ging es für Benjamin in erster Linie darum, die Atmosphäre bei einem so wichtigen Turnier "aufzusaugen" und weitere Erfahrung zu sammeln.

Um am nächsten Morgen möglichst ausgeruht in den Wettkampf zu gehen, waren die beiden bereits Freitagabend angereist. Nichts wollte man auf Betreuerseite dem Zufall überlassen, die Mission war schließlich klar und deutlich formuliert: Der Turniersieg sollte es für Lucia sein, ohne Wenn und Aber.

Entsprechend konzentriert startete sie auch in ihre Vorrundengruppe. In ihren 5 Vorrundenspielen gestattete die kleine Abwehrspielerin den völlig überforderten Gegnerinnen nur in einem Satz mehr als 5 Punkte zu.

Ins Straucheln geriet Lucy erst vor Beginn der Zwischenrunde, als ihr Betreuer vergaß, sie rechtzeitig vor dem nächsten Spiel von ihrem Mittagsschlaf im Auto zu wecken. Doch Lucys an "Übeltäter Papa" gerichtete Rüge hielt sich in Grenzen, so dass sie ihre Konzentration hochhalten und auch ihre nächste Gegnerin klar dominieren konnte.

Im 2. Spiel der Zwischenrunde dann der einzige echte Prüfstein auf dem Weg zum Turniersieg. Die Neckarsulmerin Minh-Thao Ngyuyen galt im Vorfeld als die Einzige, die sich Chancen auf eine Überaschung ausrechnen durfte. Als Trainingspartnerin am Landesstützpunkt Heilbronn kennt Minh-Thao Lucys Spielweise genau, und so entwickelte sich ein gutklassiges Spiel, das die Neckarsulmerin phasenweise sogar auf Augenhöhe gestalten konnte.

Doch unter keinen Umständen wollte sich Lucy nach dem "Spaziergang" des bisherigen Turnierverlaufs an diesem Tag noch die Butter vom Brot nehmen lassen. Zum ersten Mal wirklich gefordert, legte Lucy scheinbar spielerisch den Schalter auf "Höchstleistung" um und hielt ihre Gegnerin fast während des gesamten Matches klar in Schach. Nur am Ende des 3. Satzes gönnte sich Lucy den Luxus, vier Matchbälle leichtfertig zu vergeben. Aber zwei Bälle später war auch diese kritische Situation überwunden. In den noch folgenden beiden Matches drehte Lucy dann so richtig auf und ließ den jeweiligen Gegnerinnen nicht den Hauch einer Chance.

Die Bilanz des Tages: 9 Siege bei 0 Niederlagen, Satzverhältnis 27:0, Punkteverhältnis 298:86 !!!

"Lucy hat heute wieder einmal deutlich gemacht, dass mit ihr in den kommenden Jahren zu rechnen ist", meinte der Lucias Betreuer nach dem Turnier. "Natürlich kann man immer sagen, dass ein Favoritensieg im Sport nichts Außergewöhnliches ist. Aber dass eine 10-Jährige den unvermeidlichen Druck des "Siegen müssens" derart souverän verarbeitet, ist schon außergewöhnlich. Hut ab !"

Schwere Gegner für Benjamin Ries

Die Luft im Spitzenbereich auf Landesebene ist schon sehr dünn, gerade bei den Jungs. Dies musste auch der Dritte der badischen Verbandsrangliste feststellen. Trotz stellenweise sehr guter Leistung gelang dem einzigen männlichen Vertreter des TT-Bezirks TBB in dieser Altersgruppe auch in diesem Jahr kein Sieg. Immerhin konnte der Niklashäuser Linkshänder in zwei Matches Sätze gewinnen und war in diesen Spielen durchaus nicht ohne Chance. Jetzt gilt es für den 11-Jährigen, das nächste Jahr im Training weiter Gas zu geben, um den Abstand zur Konkurrenz möglichst zu verkürzen.

 


Auch Nils Krause und Maurice Anderlik mit guten Leistungen in Weinheim

Wie im Vorfeld erwartet, hingen in diesem Jahr die Trauben für unsere Teilnehmer beim Jugend-Endranglistenturnier des badischen Tischtennisverbands ziemlich hoch. In den Altersklassen U12 (Benjamin Ries) und U18 (Nils Krause und Maurice Anderlik) zählten die TT-Schüler allenfalls zum erweiterten Kreis der Kandidaten, die sich realistische Chancen auf ein Weiterkommen ausrechnen durften. Gerade die Altersklasse U18 war - zumindest hinter den TOP 3 - sehr ausgeglichen besetzt. Und auch der Jüngste des Trios, der 11-jährige Benjamin Ries, hatte nach seinem siebten Platz auf der vorhergehenden Ranglistenstufe eigentlich keine guten Aussichten auf einen der vier ersten Plätze, die für die Qualifikation zur BaWü-Rangliste nötig waren.

Hervorragender Ausrichter des 2-tägigen Wettbewerbs war in diesem Jahr der TTC Weinheim.

Konkurrenz Jungen U12:

Benjamin bekam es in der Vorrunde gleich im ersten von sieben Spielen mit Isaac Grimley (TV Großsachsen) zu tun. Isaac hatte Anfang April das Regionsranglistenturnier, bei dem Benjamin "nur" 7. geworden war, gewonnen und galt somit zurecht als einer der Turnierfavoriten. Nach guter Leistung musste sich Benjamin hier nur knapp mit 9:11 im 5. Satz geschlagen geben. Von den übrigen 6 Spielen gewann unser Jüngster 5 souverän. Nur im vorletzten Spiel gönnte sich Beni eine seiner vom Trainer/Betreuer gefürchteten "Auszeiten", so dass er hier mit 0:3 unterging. Doch anders als bei der Turnierstufe zuvor, gelang es Benjamin dieses Mal, sich schnell vom Rückschlag zu erholen. Seinen letzten Vorrundengegner vom VfB Mosbach-Waldstadt konnte er dank einer deutlichen Leistungssteigerung in drei sehr engen Sätzen niederringen. Mit 3 Sätzen Vorsprung belegte er schließlich Platz 2 seiner Vorrundengruppe und hatte damit die Direktqualifikation für die BaWü TOP24 sicher.

Im ersten Spiel der Endrunde konnte er dem späteren Turniersieger, Till Kretschmer, vom TTV Mühlhausen nur phasenweise die Stirn bieten. Der für dieses Turnier vornominierte Spieler hatte aber an diesem Tag die gesamte Konkurrenz fest im Griff und gab im gesamten Wettbewerb nicht einen einzigen Satz ab. So kam es im letzten Spiel für Benjamin zum Showdown um einen Medaillenrang. In fünf dramatischen und teilweise hochklassigen Sätzen droschen sich die beiden Jungs vor den Augen von ca. 50 Zuschauern, die sich um die Spielbox versammelt hatten, die Bälle um die Ohren. Schlussendlich konnte sich Benjamin in der Verlängerung des Entscheidungssatzes durchsetzen und darf sich nun über seine erste Einzelmedaille auf Verbandsebene freuen.

Zeit zum Durchschnaufen bleibt Benjamin nur wenig. Schon nächsten Samstag darf er sich auf der nächsten Ranglistenstufe, dem BaWü-Jahrgangsranglistenturnier TOP24, mit den Besten des stärksten TT-Bundeslandes Deutschlands messen. Ob es ihm hier gelingen wird, sein Vorjahresergebnis erheblich zu verbessern, ist jedoch fraglich. Der Abstand zu den Besten des Landes ist für die badischen Spieler dieses Jahrgangs doch schon enorm. Aber wer weiß? Es wäre schließich nicht das erste Mal, dass Benjamin die selbsternannten "Experten" überrascht.

Konkurrenz Jungen U18:

In der Breite sehr stark und ausgeglichen besetzt war in diesem Jahr die Konkurrenz Jungen U18. Von Setzplatz 1 bis zu Platz 16 gab es eigentlich keine echten "Underdogs", mit denen man Höchstquoten erzielen hätte können, wäre ein Wetten auf Jugend-Ranglisten erlaubt. So wussten unsere beiden Teilnehmer von vornherein, dass nur eine Top-Tagesform reichen würde, um sich für die nächste Ebene zu qualifizieren. Mit teilweise sehr ansprechenden Leistungen konnten sich Nils Krause und Maurice Anderlik (dieser in seinem ersten U18-Jahr) in ihren jeweiligen Vorrundengruppen als Gruppenzweite für die Zwischenrunde um Platz 1 bis 8 durchsetzen. Insbesondere Nils gelang dies mit einer Bilanz von 4:1 Siegen bei nur einer 5-Satz-Niederlage souverän.

In der Zwischenrunde konnte dann zunächst Maurice in seiner Gruppe auftrumpfen. Mit einem 3:1 gegen Jonas Huber (TV Eberbach) ließ der 15-Jährige auf eine bessere Platzierung am Ende hoffen. Nils bekam es leider in seiner Gruppe mit den Top-Abwehrern Badens zu tun. Konrad Ell und Maximilian Loges zermürbten Nils mit ihren "Bringerqualitäten", so dass Nils in beiden Matches mit 0:3 chancenlos blieb. Im letzten Spiel hätte sich Nils dann doch noch ein Entscheidungsspiel um Platz 5 sichern können, doch der Kraftverlust gegen die beiden Abwehrspieler war zu groß. Mit 1:3 blieb Nils auch hier ohne echte Siegmöglichkeit. Auch Maurice konnte seine gute Ausgangsposition im weiteren Turnierverlauf nicht nutzen. Trotz starker Leistung musste er sich dem späteren Turniersiger sowie dem Turniervierten, Marcos Ligeika bzw. Alejandro Kussler-Suarez (beide TTV Weinheim-West) mit 1:3 beugen.

Damit hatten beide TT-Schüler die Qualifikation für die BaWü-TOP24 verpasst, und es kam am Ende zum undankbaren "Endspiel um die goldene Ananas" zwischen den beiden Teamkameraden der SG-Niklashausen/Dörlesberg. Diese durfte dann Nils dank seines 3:1-Erfolges entgegennehmen ;-)

Zusammenfassung der badischen Ranglistenergebnisse:

Auch in diesem Jahr gelang es der TT-Schule wieder, im "Ranglistenzirkus" sechs Spieler bis zur Verbandsebene bzw. höher zu bringen. Für Spieler, die nicht in einem der Verbandsstützpunkte trainieren, ist dies keine Selbstverständlichkeit. Vor diesem Hintergrund ist die Leistung von Maurice, Nils und Benjamin noch höher einzuschätzen als ohnehin. Auf Landesebene greifen dann ab nächster Woche noch die 3 Behringer-Kids ins Geschehen ein.

 

 

 

Am vergangenen Wochenende fanden in Niklashausen die Relegationsspiele um den Verbleib bzw. Aufstieg in die Bezirksklasse TBB/Buchen statt. Relegationsberechtigt waren neben der Bezirksklassemannschaft des SV Niklashausens die beiden Kreisligateams ETSV Lauda II sowie TSV Neunstetten. Zunächst kämpften die beiden Kreisligateams um den Einzug ins Finale, ehe sich der Sieger daraus mit Niklashausen messen durfte. Zahlreiche tischtennisbegeisterte Zuschauer verfolgten die hartumkämpften Partien.

Lauda ging mit Kleist, Lerke, Slomka, Schütz, Muhr und Storch an die Platte, während Neunstetten Leidner A., Hendel, Hambrecht, Leidner M., Hemmrich und Wolf ins Rennen schickte.
Den besseren Start erwischte das Team aus der Kreisliga Buchen, das nach den Doppeln mit 2:1 in Führung ging. Im Anschluss konnte Kleist auf 2:2 ausgleichen, ehe Leidner A. seine Mannschaft wieder knapp nach vorne brachte. Derweil bereitete Lauda die Aufholjagd vor, und konnte nach 3 gewonnenen Einzeln durch Slomka, Schütz und Muhr sogar mit 5:3 davonziehen. Danach setzte sich Hemmrich denkbar knapp im 5ten Satz mit 20:18 gegen Storch durch und brachte so sein Team wieder heran. Im Spiel der beiden Spitzenspieler hatte Kleist gegen Leidner, der an diesem Tag in top Tagesform war, nicht allzu viel entgegenzusetzen so dass Neunstetten wieder auf 5:5 ausgleichen konnte. Angespornt durch die Erfolge des eigenen Teams brachten Hendel und Hambrecht weitere 2 Zähler und vergrößerten so den Abstand zu Lauda, die ihrerseits alles in die Waagschale warfen und durch Siege von Schütz und Muhr wieder auf 7:7 ausgleichen konnten. Leider ging den Taubertälern in den letzten beiden Spielen ein wenig die Puste aus, so dass Neunstetten das Spiel knapp aber verdient mit 9:7 für sich entscheiden konnte und so den Finaleinzug feiern durfte.

Nach einer kurzen Verschnaufpause und Einspielzeit für Niklashausen ging es dann ins Endspiel. Niklashausen trat in Bestbesetzung mit Hamann, Heß R., Drach, Sorger R., Sorger S. sowie Schöllig an.
Wie schon im ersten Spiel ging Neunstetten mit knapper Führung aus den drei Eingangsdoppeln ins Rennen, ehe Hendel in einer spannenden Partie gegen Heß bestes Tischtennis zeigte und so anfangs für ziemliches Entsetzen auf Niklashäuser Seite sorgte. Dennoch konnte sich Routinier Heß knapp in 5 Sätzen durchsetzen und so für die Heimmannschaft ausgleichen. Danach kamen die Taubertäler wohl auf die Idee, das Spiel der Laudaer phasenweise zu kopieren, so dass Hamann seinem Gegenüber Leidner A. unterlag, gegen den an diesem Tag kein Kraut gewachsen war. So gingen die Gäste wieder mit 3:2 in Front, ehe Sorger R., Drach und Sorger S. für Niklashausen drei Siege einfuhren und Niklashausen mit 5:3 davonzog. Obwohl Schöllig gegen Hemmrich das Nachsehen hatte, entschied Niklashausen die erste Einzelrunde mit 5:4 für sich. Im Spiel der Spitzenspieler Heß gegen Leidner konnten die Zuschauer dann viele tolle Ballwechsel beobachten. Aber der Neunstettener ließ seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance und glich so für sein Team wieder auf 5:5 aus. Danach gelang es Hamann und Sorger Niklashausen erneut mit 2 Siegen nach vorne bringen konnten. Im nächsten Spiel ging Drach gegen Leidner M. zunächst mit 2:0 in Führung, ehe sich sein Gegner besser auf sein Spiel einstellen konnte und so seinerseits auf 2:2 Sätze ausglich. Spannung lag in der Luft, als sich die beiden Kontrahenten eine tolle Schlacht im Kampf um den weißen Ball lieferten, den letztendlich Leidner denkbar knapp mit 12:10 für sich entscheiden konnte. Ähnlich eng ging es in der Partie Sorger S. gegen Hemmrich zu, die der Niklashäuser am Ende aber etwas klarer für sich entscheiden konnte und man so auf 8:6 davonzog. Auf den Zuschauerrängen fingen nun die ersten Rechenspiele an, wer denn aktuell nach Sätzen in Front läge und ob vielleicht sogar ein Untentschieden für Niklashausen reichen könnte. Derweil startete man an den Platten aufgrund der schon fortgeschrittenen Uhrzeit parallel in das letzte Einzel zwischen Schöllig und Wolf sowie die Paarung der beiden Spitzendoppel. Schöllig gab alles, kam aber mit der Spielweise seines Gegners nicht gut zurecht und musste diesem den Sieg knapp mit 3:2 überlassen. Im Doppel hatten Hamann und Heß den besseren Start und konnten den ersten Satz knapp für sich entscheiden. Danach kam das Familiendoppel Leidner besser in Schwung und konnte zunächst auf 1:1 ausgleichen. Heiß her mit tollen Aktionen auf beiden Seiten ging es auch im 3. Satz, den die Niklashäuser sodann wieder knapp für sich verbuchen konnten, ehe diese im vierten Satz das Spiel unter ihre Kontrolle bringen konnten und so mithilfe der vielen Fans mit 9:7 als Sieger aus dem Finale gehen konnten.

Daher wird Niklashausen III auch in der kommenden Saison 2017/18 wieder in der Bezirksklasse aufschlagen.

 

Mit einer eingeplanten 4:9 Niederlage gegen den Ligazweiten aus Ketsch verabschiedet sich der SV Niklashausen aus einer durchaus erfolgreichen Badenligasaison 2016/17 in die wohlverdiente Sommerpause. Mit den beiden Ersatzspielern Heß und Eckert hatte man den Kurpfälzern, die in allen drei Paarkreuzen besser besetzt waren, in der heimischen Pfeiferarena nicht genug entgegenzusetzen, so dass man die Niederlage nicht abwenden konnte.

Zunächst lag man nach Doppeln schon fast gewohnt 1:2 im Hintertreffen, ehe Malcherek gegen Berger noch in 3 Sätzen klar gewinnen und auf 2:2 ausgleichen konnte. Danach kam es zum ersten Spitzenspiel des Abends zwischen Szlubowski und Krieger. Auch wenn jeder in der Halle mit einem klaren Sieg für Krieger gerechnet hatte, so war man vielmehr überrascht, als Szlubowski den ersten Satz knapp für sich entscheiden konnte und sich die beiden Kontrahenten im Anschluss absolut auf Augenhöhe duellierten. Letztendlich schaffte es Krieger in einer hart umkämpften Partie den Schlusspunkt zum Sieg zu setzen und seine Mannschaft wieder mit 3:2 in Führung zu bringen.
Im Anschluss schenkten sich die ins mittlere Paarkreuz aufgerückten Fiederling und Degen in ihren Einzeln gegen Fischer und Mertens nichts, mussten jedoch in 4 bzw. 5 Sätzen ihren an diesem Abend stärkeren Gegnern Tribut zollen. Weiterhin musste Eckert auf Niklashäuser Seite in seinem ersten Badenligaspiel gegen Trattnig Lehrgeld bezahlen und hatte nicht den Hauch einer Chance gegen den Ketscher Angriffspieler während Mario Heß in seinem zweiten Badenligaspiel wiederholt überraschend punkten und gegen Franke in 5 umkämpften Sätzen als Sieger vom Tisch gehen konnte. Somit führte Ketsch nach der ersten Einzelrunde bereits mit 6:3.
Die zweite Runde eröffnete das Spitzenspiel der beiden Einser Malcherek gegen Krieger. Wieder ging es heiß her und Krieger konnte auch dieses Spiel denkbar knapp mit 14:12 im fünften Satz für sich entscheiden. Szlubowski erwischte an diesem Abend keinen guten Tag und unterlag anschließend etwas überraschend wieder in fünf Sätzen gegen den stark aufspielenden Linkshänder Berger. Den letzten Punkt der Saison für Niklashausen konnte Jan Fiederling gegen Ulf Mertens markieren, den er mit druckvollem Angriffsspiel wieder in fünf Sätzen bezwingen konnte, ehe Degen gegen den Abwehrspezialist Fischer das Nachsehen hatte. So ging das Spiel am Ende mit 4:9 an Ketsch. Niklashausen beendet die Saison auf Tabellenplatz 5 von 11 und kann durchaus auf eine erfolgreiche Saison unter neuer Führung zurückblicken.

„Die Niederlage heute ist nicht weiter tragisch und wir können auf eine erfolgreiche Saison 2016/17 zurückblicken,“ resümierte Teammanager Kohl nach dem Spiel. „Wenn wir natürlich das ein oder andere 5-Satz Spiel mehr heute für uns hätten entscheiden hätten können, dann wäre es nochmal richtig eng für Ketsch geworden. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist mit Miguel Degen einen weiteren Nachwuchsspieler in der Badeligamannschaft zu etablieren. Das zeigt doch die gute Arbeit bei uns in der Tischtennisschule sowie im Verein“, so Kohl weiter. „Nach einer trainingsreichen Sommerpause geht es im September in die neue Saison und die Fans dürfen schon heute gespannt sein, welche neuen Spitzenspieler wir zu uns ins beschauliche Niklashausen ins Taubertal locken konnten.“