Besonderer Leckerbissen für alle TT-Fans

Wie bereits im vergangenen Jahr findet kommenden Sonntag in der Niklashäuser Pfeiferhalle das Regionspokalfinale der Herren A sowie Damen B statt. Hier wird der Sieger in der jeweiligen Eliteklasse des Regionspokalwettbewerbs des badischen Tischtennisverbands ermittelt.

Hierzu entsenden die drei Bezirke der TT-Region Ost (Tauberbischofsheim, Buchen und Mosbach) ihre jeweiligen Bezirkspokalsieger dieser Spielklasse. Die im Dezember ermittelten Teilnehmer sind Badenligist SV Niklashausen, sowie die beiden Verbandsklassenteams VfB Mosbach-Waldstadt & BJC Buchen. Bei den Damen starten Lohrbach und Neunstetten.

Es spielt jeweils „Jeder-gegen-Jeden“, die Auslosung der Begegnungen bzw. der Reihenfolge der Spiele erfolgt vor Ort durch die Turnierleitung im Beisein der jeweiligen Mannschaftsführer. Eine Setzung höherklassiger Mannschaften erfolgt nicht.

Anders als in der Meisterschaftsrunde treten im Pokalwettbewerb nur drei Einzelspieler sowie ein Doppel in einer Mannschaft an und ermitteln im so genannten „modifizierten Swaythling-Cup-System” in maximal sieben Matches den Sieger.

Die Sieger der einzelnen Wettbewerbe qualifizieren sich für die nächste Pokalebene, dem Verbandspokal. Der Sieger dort darf dann sogar auf Bundesebene antreten. Diese großartige Erfahrung durfte der SV Niklashausen schon vor einigen Jahren machen, als das Team um „Chris“ Malcherek erst im Halbfinale der Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen des deutschen Tischtennisbundes die erste Niederlage einstecken musste und sich am Ende die Bronzemedaille sichern konnte.

Somit bietet der Regionspokal neben dem „Derby-Reiz“ noch eine zusätzliche sportliche Herausforderung: ein Sieg hier könnte für den Badenligisten vielleicht sogar die Initialzündung für eine Wiederholung der Erfolgsgeschichte aus 2014 sein. Dazu wird Niklashausen mit den heimischen Trio Malcherek, Fiederling und Degen an die Platte gehen.

In jedem Fall dürfen sich die hoffentlich zahlreich in die bewirtete Pfeiferhalle strömenden Zuschauer am Sonntagmorgen (Hallenöffnung 9:30 Uhr, Beginn des ersten Spiels um 10:30 Uhr) auf tollen Tischtennissport freuen.

Im letzten Heimspiel der Saison konnte der SV Niklashausen den Gegnern von DJK Offenburg einen ungefährdeten 9:1 Sieg abringen.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Niklashausen wollte erstmals andere Doppelformationen testen, da man es in der Vergangenheit selten geschafft hat, mit einem Vorsprung aus den Doppeln zu gehen. So stellte Teammanager Kohl die Doppelpaarungen Malcherek/Fiederling, Bereziuk/Dworakowski sowie Szlubowski/Degen. Einen repräsentativen Feldtest wusste Offenburg insofern zu verhindern, als dass diese ohne ihre etatmäßigen Spieler von 1-5 aufliefen. So konnten die Taubertäler alle drei Doppel mit je 3:0 für sich entscheiden.
In den folgenden drei Einzeln bot sich den Zuschauern dasselbe Bild. Dennoch spielten Malcherek, Bereziuk und Szlubowski mit angezogener Handbremse und ließen ihre Gegenüber Schreider, Huber und Fock gut mitspielen. So erhöhte man nach kurzer Zeit ohne verlorenen Satz auf 6:0. Danach kam Fiederling gegen Nachwuchstalent Schürlein an die Reihe. Der Ortenauer verstand es, Fiederling in Schach zu halten und schaffte so in 5 umkämpften Sätzen den Ehrenpunkt für sein Team beizusteuern. Danach machten Dworakowski, Degen und wieder Malcherek den 9:1 Sieg perfekt.
Nach der Partie blieben die heimischen Spieler sowie die Gäste gemeinsam mit den Fans noch einige Zeit in der Halle und tauschten sich bei dem ein oder anderen Bier zu bisherigen Saison aus.

In zwei Wochen geht es für Niklashausen dann nach Odenheim zum Tabellenzweiten.

Am kommenden Sonntag gibt es ab 10 Uhr noch einmal tolles Tischtennis in der heimischen Pfeiferhalle zu sehen, wenn Malcherek, Fiederling und Degen versuchen werden, den Regionspokal ins Tischtennisdorf zu holen. Gegner werden Mosbach-Waldstadt & Buchen sein.

Am kommenden Wochenende steht nun schon das letzte Badenliga-Heimspiel für diese Saison im Taubertal an. Entsprechend viel hat man sich beim SV Niklashausen für ein tolles Spiel gegen die DJK Offenburg vorgenommen. So möchte die Mannschaft rund um Spitzenspieler Malcherek den Fans noch einmal bestes Tischtennis präsentieren, ehe man sich erst nach einer langen Sommerpause Mitte September wieder in der Pfeiferhalle trifft.
„Natürlich gehen wir am Samstag als Favorit ins Rennen, sollten den Gegner aber nicht unterschätzen. Voll motiviert und konzentriert an den Platten sollte aber ein Sieg drin sein,“ gibt sich Teammanager Kohl zuversichtlich.
Im vorderen Paarkreuz geht das Kräfteverhältnis leicht zugunsten der Taubertäler aus, während im hinteren die Gegner im Vorteil sein dürften. In der Mitte scheint es recht ausgeglichen. Daher darf man sich wieder auf spannende Spiele freuen. Im Anschluss möchte man mit den Fans noch ein wenig in der Halle feiern und die erfolgreiche Badenligasaison unter Revue passieren lassen, ehe man den Abend gemeinsam beim Apres-TT in Höhefeld ausklingen lässt.

Hallenöffnung ist am Samstag, 10.03.2018 wie gewohnt um 18 Uhr, Spielbeginn 19 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit einem am Ende leistungsgerechten Unentschieden trennten sich am Samstag die Lokalrivalen SV Niklashausen und TV Mosbach in der Tischtennis-Badenliga. Ca. 85 Zuschauer sahen in der heimischen Pfeiferhalle wieder Tischtennis auf hohem Niveau, bieten beide Mannschaften doch im vorderen Paarkreuz mit die stärksten Spieler der Liga auf.

Zunächst starteten Malcherek & Bereziuk einen langen Tischtennisabend mit dem ersten Zähler gegen Mara & Sejdijevic. Gleichzeitig hatten Szlubowski und Degen dem Mosbacher Spitzendoppel Wirkner/Maric nicht genug entgegenzusetzen und mussten so den Ausgleich zulassen. Danach konnten der wiedergenesene Fiederling & Dworakowski auch nicht punkten, und so lag man nach den Doppeln schon fast wie gewohnt 1:2 hinten.

Danach kam das erste Einzel zwischen Malcherek und Maric. In 5 knappen Sätzen zeigten beide tolles Tischtennis. Jedoch kam Maric immer besser ins Spiel und konnte dieses letztendlich knapp für sich entscheiden. Am Nachbartisch hatte Bereziuk alle Mühe mit Ex-Bundesligaspieler Wirkner so dass auch dieses Spiel verloren ging und die Gäste auf 1:4 davonzogen. Spannung lag in der Luft als Szlubowski gegen Härle an die Platte musste. Dabei ließ der Niklashäuser nichts anbrennen und fuhr so einen Zähler zum 2:4 ein. Jedoch merkte man Fiederling die Nervosität aufgrund krankheitsbedingtem fehlendem Training im folgenden Spiel gegen Mara an, so dass Mosbach wieder auf 2:5 erhöhte. Knapp ging es wieder im Spiel von Degen gegen Frick zu, welches letzterer knapp in 5 Sätzen gewinnen konnte und Mosbach so schon mit 6:2 in Führung lag. Alles roch schon nach einer Sensation für Mosbach, ehe Dworakowski die Heimmannschaft gegen Sejdijevic wieder auf 3:6 heranbrachte.

In der zweiten Einzelrunde spielten die beiden Spitzenspieler Malcherek und Wirkner beide stark.
Malcherek schaffte es, sein Gegenüber in Schach zu halten und sein Team wieder auf 4:6 heranzubringen. Danach kam Bereziuk besser mit Maric zurecht und rang diesen knapp in 5 Sätzen nieder. So kam Niklashausen wieder auf 5:6 heran. Für den verdienten Ausgleich sorgte Szlubowski, der seine Siegesserie gegen Mara fortsetzen konnte. Nun waren die Odenwälder wieder an der Reihe, als Härle gegen Fiederling als Sieger vom Tisch gehen konnte, ehe die Taubertäler mit dem starken Dworakowski gegen Frick wieder ausgleichen konnten. Im Anschluss konnte auch Degen gegen Sejdijevic punkten so dass man erstmals in Führung ging. Allerdings hielten Malcherek & Bereziuk im abschließenden Schlussdoppel Wirkner & Maric nicht stand so dass man sich mit 8:8 nach knapp 4 Stunden Spielzeit remis trennte. So gab es diesmal keinen Verlierer und man beschloss den Abend gemeinsam bei Schnitzel und Bier.

Am kommenden Samstag, 10.03.2018 empfängt der SV Niklashausen nun DJK Offenburg zum letzten Heimspiel der Saison.

Da wir Berichtsschreiber auch mal arbeiten müssen, verzichten wir auf einen detaillierten Nachbericht zum letzten Wochenende.
 
SV Niklashausen - ESV Weil : 9:1
TTG EK Oftersheim - SV Niklashausen 8:8
 
 
Vorbericht Mosbach:
 
 
Nach zuletzt dürftigen Ergebnissen konnte sich der SV Niklashausen zuletzt mit 3:1 Punkten aus den Spielen gegen Weil und Oftersheim in der Tischtennis-Badenliga zurückmelden. Mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken empfangen die Taubertäler am kommenden Samstag, 03.03.2018, nunmehr den TV Mosbach zum „Regionsderby“. Mosbach konnte in der Rückrunde bislang ebenfalls nur einen Sieg einfahren und wird alles daransetzen, gegen Niklashausen die noch zum Klassenerhalt nötigen Punkte einzufahren.
 
Vor allem die Paarungen im vorderen Paarkreuz versprechen wieder Hochspannung für den Saisonhöhepunkt im Tischtennisdorf. Ex-Weltmeister Steffen Fetzner und Spitzenspieler Heiko Wirkner werden den Niklashäusern „Chris“ Malcherek und Pjotr Bereziuk wieder alles abverlangen. Da der zuletzt erkrankte Jan Fiederling wieder an Bord sein dürfte, ist man auf Niklashäuser Seite optimistisch, den Zuschauern wieder einen tollen Tischtennisabend bieten zu können.
 
Einlass in die selbstverständlich bewirtete Pfeiferhalle ist ab Samstag 18 Uhr, das „Derby“ selbst beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

Los ging es im Juli letzten Jahres, als sich die damals noch Vierzehnjährige den Titel bei der höchsten baden-württembergischen Rangliste (BaWü TOP16) sicherte. Im Oktober folgte Platz 6 bei der ersten bundesweiten Ranglistenstufe, der DTTB-TOP48, einen Monat später Platz 12 auf der nächsten Ebene, was "Feli" das begehrte Ticket zur Endrangliste bescherte.

Bei der über zwei Tage ausgetragenen TOP12 spielen die jeweils 12 besten Tischtennisspielerinnen und -spieler aus ganz Deutschland in den Altersklassen U15 und U18 im Modus "Jeder-gegen-Jeden" die Sieger und Platzierten aus. Auf Position 10 gesetzt, waren Felicias Aussichten für dieses Turnier nicht gerade rosig. Nur gegen eine der Konkurrentinnen stand bislang eine hoch positive Bilanz zu Buche. Gegen die meisten Gegnerinnen sahen die Ergebnisse zuletzt ziemlich trostlos aus. Gegen 6 Spielerinnen gelang in den letzten Jahren sogar kein einziger Sieg mehr. "Platz 9 - Damit wäre ich schon sehr zufrieden", so die Abwehrspezialistin vor der Abreise nach Barleben in Sachsen-Anhalt zu ihrem Ziel für das Turnier.

Gleich im ersten Spiel sorgte Feli dann mit einem 3:1-Erfolg gegen Anna Tietgens (Hamburg) für ein Ausrufezeichen. Dieser Erfolg sorgte für die nötige Ruhe; ein "Komplett-Abschuss", also ein Turnier ganz ohne Sieg, war schon mal verhindert. In den nächsten beiden Matches trafen dann die Teamkolleginnen aus Baden-Württemberg aufeinander. Gegen die spätere Turnierzweite, Annett Kaufmann (2:3), und Ramona Betz (0:3) setzte es die im Vorfeld erwarteten Niederlagen.

Aber mit dem Auftaktsieg im Rücken hatte sie die nötige Ruhe, um in den beiden folgenden Spielen gegen Laura Kaim (Hessen) und Hannah Schönau (Westdeutscher TT-Verband) mit 3:0 bzw. 3:1 als Siegerin vom Tisch zu gehen. Im vorletzten Spiel des ersten Turniertages gegen Naomi Pranjkovic (Bayern), die das Turnier als Dritte beenden sollte, war nur ein Satzgewinn drin, aber zum Abschluss des Tages drehte Felicia noch mal so richtig auf. In einem hochklassigen Fünfsatzmatch kämpfte sie Katharina Bondarenko-Getz (Thüringen) nieder und beendete den Turniertag auf Platz 5.

In der Vergangenheit war es leider häufig so, dass auf einen guten ersten Turniertag ein Absturz am zweiten Tag folgte. Doch auch am nächsten Morgen startete Feli hellwach mit einem 3:2-Sieg. Insbesondere die Sätze 4 und 5 waren laut Landestrainer, Andreas Dörner, "das Beste, was Felicia je gezeigt hat". Im zweiten Spiel des Tages hatte sie der einzigen anderen Abwehrspielerin im Feld, Tingzhuo Li (Hessen), nichts entgegenzusetzen. Doch durch ein klares 3:0 im Folgematch gegen Milena Burandt (Bayern) konnte die Position als beste "Defense-Künstlerin" im Feld gefestigt werden. Zum Abschluss gegen die souveräne Turniersiegerin, Leonie Berger (Westdeutscher Tischtennisverband), blieb dann trotz starker Leistung ein Satzgewinn verwehrt, doch auch diese Niederlage konnte Platz 5 im Gesamtklassement nicht mehr gefährden.

Auch das gesamte Team Baden-Württemberg konnte mit dem Ergebnis bei den Schülerinnen sehr zufrieden sein. Annett Kaufmann holte mit herausragender Leistung Silber, Ramona Betz landete auf Platz 9. Bei den Schülern holte Jeromy Löffler (Platz 3) ebenfalls einen Platz auf dem Treppchen.

 

 

 

 
 
Trotz aller Bemühungen unterlag der SV Niklashausen am vergangenen Samstag beim Heimspiel des gegen die TTSF Hohberg knapp mit 7:9. Bedingt durch den krankheitsbedingten Ausfall von Fiederling, ging man nun zum zweiten Mal mit Nachwuchstalent Anderlik ins Rennen. Wieder dabei war auch Dworakowski, der nun im mittleren Paarkreuz aufschlagen musste.

Zu Beginn der Begegnung das gewohnte Bild, so dass man nach den Doppeln mit 1:2 ins Hintertreffen geriet. Daran konnte auch der starke Auftritt von Szlubowski und Dworakowski gegen das gegnerische Spitzendoppel Bußhardt/Löffler nichts ändern, die denkbar knapp im 5ten Satz scheiterten.
In der ersten Einzelrunde ging es zwischen Malcherek und Löffler sowie Bereziuk und Bußhardt heiß her. Jedoch fehlte jeweils im Entscheidungssatz das Quäntchen Glück so dass beide Einzel denkbar knapp mit 12:14 bzw. 10:12 verloren gingen und Hohberg seine Führung zwischenzeitlich auf 4:1 ausbauen konnte. Danach hatte Szlubowski leichtes Spiel gegen Schaufler und brachte die Taubertäler wieder auf 2:4 heran. Im Anschluss folgte der erste Auftritt von Dworakowski im mittleren Paarkreuz. Gegen seinen wesentlich stärker eingeordneten Gegenspieler Neumaier lief er zum Erstaunen der ca. 80 Zuschauer zu Bestform auf, und schaffte es, diesem in 5 umkämpften Sätzen den Schneid abzukaufen. Spannung lag in der Luft als Miguel Degen gegen seinen Namensfetter Jonas Degen an die Platte musste. Trotz verlorenem erstem Satz schaffte es Degen, das Spiel an sich zu reißen und für seine Mannschaft zum 4:4 auszugleichen, während Anderlik gegen Gühr gut mitspielte, später aber die Klasse seines Gegners anerkennen musste. So lagen die Taubertäler zur Halbzeit knapp mit 4:5 zurück.

Jedoch keimte wieder Hoffnung auf, als Malcherek Bußhardt in weiteren 5 Sätzen besiegen konnte. Bereziuk brauchte hingegen gegen Löffler nur 3. So führte man erstmals mit 6:5. Allerdings hatten die Gäste das richtige Gegenmittel so dass weder Szlubowski noch Dworakowski abermals punkten konnten. So lag man wieder 6:7 hinten. Dennoch erlebten die Zuschauer einen tollen Tischtennisabend, der sich aufgrund vieler 5-Satz-Entscheidungen schon in fortgeschrittenem Zustand so gegen 22:30 Uhr befand, als Degen für sein zweites Spiel gegen Gühr an die Platte musste. Mit starken Bällen schaffte er es, seinen Gegner in Schach zu halten und nochmals für seine Mannschaft zum 7:7 auszugleichen. Auch Anderlik gab alles, konnte aber die erneute Niederlage gegen Degen nicht verhindern. Im Abschlussdoppel fehlte es Niklashausen an Präzision und Konstanz, so dass das Match knapp mit 7:9 nach 4 Std 5 min Spielzeit verloren ging.

Nachdem man den Abend gemeinsam beim Schnitzelessen ausklingen ließ, ging es für die Niklashäuser nach denkbar kurzer Nacht um 8:30 Uhr bereits wieder auf große Fahrt nach Ottenau.
Dort wartete der nächste Tabellennachbar. Ähnlich knapp wie am Vorabend ging es auch hier zu, allerdings mit besserem Ausgang. Zunächst wieder der Rückstand nach den Doppeln 1:2. Danach konnten sowohl Bereziuk und Malcherek als auch Szlubowski und Dworakowski punkten und ihr Team mit 5:2 in Front bringen. Danach scheiterte Degen knapp in 5 Sätzen und auch Anderlik konnte nicht punkten. Dennoch führte man knapp mit 5:4. Diesmal gaben sich beide Spitzenspieler keine Blöße und konnten weitere 2 Zähler beisteuern. Auch auf Szlubowski war wieder Verlass so dass zwischenzeitlich mit 8:4 in Führung ging. Den Sieg zum Greifen nah hatte sowohl Niklashausen als auch Dworakowski, der knapp in 5 Sätzen gegen Biedermann scheiterte. Degen hatte sein Pulver wohl am Vorabend schon verschossen und so seinem Gegner Vranjic nicht genügend entgegenzusetzen. Nachdem auch Anderlik nicht punkten konnte, verspielte das Schlussdoppel dann den Sieg so dass man sich mit einem leistungsgerechten 8:8 zufriedengeben musste.
Nach einer längeren Spielpause geht es nun für die Taubertäler am Doppelspieltag 24/25.02.2018 gegen Weil und Oftersheim weiter, wo man fest mit weiteren Punkten rechnet.
 

Nach zuletzt eher mäßigen Spielleistungen möchte der Badenligaexpress des SV Niklashausen am Doppelspieltag wieder Fahrt aufnehmen und Boden gutmachen. Am kommenden Samstag, 27.01.2018 geht es zunächst vor heimischer Kulisse gegen den TTSF Hohberg. Kam man in der Vorrunde nicht über ein Unentschieden hinaus, so möchte man mit den Fans im Rücken bestes Tischtennis zeigen und versuchen, beide Zähler im Taubertal zu behalten. Hohberg, das mit 3 Nachwuchsspielern in der Badenliga aufwarten kann, konnte zuletzt achtbare Siege einfahren und zu Niklashausen aufschließen. „Dass wir diesen Gegner nicht unterschätzen dürfen, steht außer Frage. Dennoch traue ich unserem vorderen Paarkreuz hier vier Einzelsiege zu,“ äußert sich Teammanager Kohl und ergänzt: „Mit Kampf und Engagement sollte das Team in der Lage sein, das Spiel positiv zu gestalten.“ Daher fiebert man dem Samstagabend mit Hochspannung entgegen und hofft wieder auf lautstarke Unterstützung der Zuschauer, die die heimische Halle wieder in einen Tischtennis-Hexenkessel verwandeln werden
Nach denkbar kurzer Regenerationsmöglichkeit geht es am Sonntagmorgen für die Taubertäler gleich weiter nach Ottenau. Dort wartet dann der nächste direkte Konkurrent. Auch wenn man die Heimspiele gegen Ottenau immer klar gewinnen konnte, muss man vor Ort konzentriert zur Sache gehen, schlagen aus den vergangenen Spielzeiten doch die Auswärtsspiele in Ottenau immer nur mit 8:8 zu Buche. So werden am Wochenende die Karten auf Position 3-5 neu gemischt und Niklashausen wird versuchen, den Ausgang für sich so gut wie möglich zu gestalten.

Am Samstag öffnet die bewirtete Pfeiferhalle ab 18 Uhr für die Fans, ehe es ab 19 Uhr an den Platten rund geht.

 

Während unser Badenligateam auch zum Start in die Rückrunde schwächelt, sorgen die Mitglieder der TT-Schule weiterhin für positive Schlagzeilen.

Zunächst "Badenliga-Neuling" Maurice Anderlik, der bei seinem ersten Auftritt in der ersten Mannschaft gleich den ersten Sieg einfahren konnte. Durch sein 3:2 im zweiten Einzel ließ er im Duell gegen Tabellenschlusslicht Freiburg sogar noch einmal Hoffnungen auf einen Punktgewinn des Teams aufkeimen. In einem engen und umkämpften Match rang der (noch) 15-Jährige seinen um ca. 100 TTR-Punkte höher in der Rangliste geführten Gegner in fünf Sätzen nieder.

Felicia Behringer gab sich mit ihrem Damen-Badenligateam auch beim Tabellenvierten zum Rückrundenstart keine Blöße und steuerte 3 Punkte zum souveränen 8:2 der Weinheimerinnen gegen Büchig bei. Ihr Team bleibt somit weiterhin klar auf Kurs "Oberliga".

In Bad Blankenburg (Thüringen) holte sich Lucia Behringer mit Team Baden-Württemberg ihren ersten "Meistertitel" auf Bundesebene. Beim so genannten Future Cup (C-Schüler) des DTTB, einem Mannschaftsturnier der Landesverbände, holte sie mit Team Baden-Württemberg souverän den Titel. Lucia kam in vier der sechs Begegnungen (darunter im Halbfinale und Finale) zum Einsatz und blieb dabei ohne Niederlage.

Benedict Behringer trat am Sonntag dann in die Fußstapfen von Maurice und vertrat die Tischtennisschule bei den alljährlichen Wertheimer Stadtmeisterschaften erfolgreich. Der 13-Jährige holte sich als bisher jüngster Spieler den Titel in der "Königsklasse", Herren A.

 

 

Rückrundenauftakt gegen Schlusslicht Freiburg

 

Nach dem „Schwarzen Dezember“ mit 1:5 Punkten gegen die direkte Konkurrenz möchten sich die Tischtennis-Cracks des SV Niklashausen kommenden Samstag gegen den Tabellenletzten der Badenliga wieder Selbstvertrauen für die Rückrunde holen. Immerhin konnte der Aufsteiger aus dem Breisgau bislang erst ein einziges Pünktchen aus 9 Spielen auf der Habenseite verbuchen. Doch unterschätzen sollte man im Taubertal auch diesen Gegner nicht, immerhin konnten sich die Breisgauer für die restlichen Saisonspiele mit einer neuen Nummer 1 verstärken.

 

Trotzdem sehen Teammanager Bastian Kohl und die Spieler dem ersten Heimspiel des Jahres sehr optimistisch entgegen. „Ein Sieg am Samstag, und wir sind wieder im Geschäft, da sich die direkte Konkurrenz aus Odenheim und Singen gleich am ersten Spieltag der zweiten Saisonhälfte die Punkte im direkten Duell gegenseitig wegnehmen werden“, meint Kohl zuversichtlich. „Auch der Sprung auf Platz 2 könnte gelingen, das würde uns noch einmal Auftrieb geben, um nach oben vielleicht noch was zu reißen.“

 

Hinweis an die Fans: Die Pfeiferhalle öffnet ihre Pforten Samstag um 18 Uhr, Spielbeginn ist 19 Uhr, für das leibliche Wohl sorgt wie immer das bewährte „Catering-Team“ des Fördervereins der Tischtennisschule.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bezirkspokalsieg rundet positives Bild der Vorrunde ab

Neben den herausragenden Einzelerfolgen, über die in den letzten Wochen schon häufiger berichtet wurde, haben die Jugendlichen der Tischtennisschule auch in ihren jeweiligen Jugend- und Erwachsenenteams sehr gute Ergebnisse erzielt.

Zeit für ein Zwischenfazit:

Die beiden Jugendteams der SG-Niklashausen/Dörlesberg schlossen ihre Vorrunde in der Verbandsklasse Nord bzw. der Bezirksklasse Ost jeweils als Dritte ab. Die Zielvorgaben wurden absolut erfüllt, insbesondere die Jugend II hat sogar noch Meisterschaftschancen. Ob diese dann auch genutzt werden, wird davon abhängen, mit welcher Aufstellung angetreten werden kann.

Zudem wurde noch vergangenes Wochenende erneut der Bezirkspokal für Jugendmannschaften gewonnen (siehe Bild oben)

Bilanzen

1.    Maurice Anderlik
Herren Bezirksliga Ost: 11:2 (5:1 im vorderen PK, 6:1 in der Mitte), extrem stark !!!
Jugend Verbandsklasse 11:0, besser geht’s nicht
QTTR-Entwicklung:
Mai 2017: 1577                   Dezember 2017: 1690
Maurice rückt bei den Herren II fest ins vordere PK und darf ab Januar auf seine ersten Badenligaeinsätze hoffen.

2.    Nils Krause
Herren Bezirksliga Ost: 11:5 (im vorderen PK), Klasse Nils !!!
Jugend Verbandsklasse 4:0
QTTR-Entwicklung:
Mai 2017: 1627                   Dezember 2017: 1680
Nils trug erneut einen wesentlichen Teil dazu bei, dass sein Team (TSV Tauberbischofsheim) in der Bezirksliga derzeit einen sicheren Mittelfeldplatz belegt.

3.    Felicia Behringer
Damen Badenliga: 14:3 (im vorderen PK des TTC Weinheim II)
Jugend Verbandsklasse 4:0
QTTR-Entwicklung:
Mai 2017: 1559                   Dezember 2017: 1676
Mit ihrem Damenteam belegt Felicia Platz 1 und hat den Aufstieg in die Oberliga fest im Blick.

4.    Benedict Behringer
Herren Bezirksklasse TBB/BCH: 8:8 (im vorderen PK)
Jugend Verbandsklasse 14:2
QTTR-Entwicklung:
Mai 2017: 1437                   Dezember 2017: 1556
Benedict schlägt sich bei den Dörlesberger Herren I wacker und ist in der Jugend unverzichtbarer Punktelieferant.

5.    Levin Betzel
Herren Bezirksklasse TBB/BCH: 6:3 (im hinteren PK)
Herren Kreisliga TBB: 9:7 (im vorderen PK)
Jugend Verbandsklasse 6:7
QTTR-Entwicklung:
Mai 2017: 1356                   Dezember 2017: 1424
Auch Levin hat sich kontinuierlich weiterentwickelt, was auch der höhere TTR-Wert bestätigt.

6.    Lucia Behringer
Damen Bezirksliga Nord: 10:5
Jugend Verbandsklasse 6:8
Jugend Bezirksklasse Ost:3:0
QTTR-Entwicklung:
Mai 2017: 1242                   Dezember 2017: 1276
Auch Lucy steht mit ihrem Damenteam, TTC Weinheim III, als Aufsteiger an der Tabellenspitze und möchte den Durchmarsch in die Verbandsklasse schaffen.

7.    Ben Vogel
Jugend Verbandsklasse 1:2
Jugend Bezirksklasse Ost: 7:4
QTTR-Entwicklung:
Mai 2017: 1141                   Dezember 2017: 1189
Ben zeigt sich sehr verbessert und in seiner Leistung konstant.

8.    Maximilian Braun
Herren Bezirksliga Ost: 11:2 (5:1 im vorderen PK, 6:1 in der Mitte), extrem stark !!!
Jugend Bezirksklasse Ost: 2:3
QTTR-Entwicklung:
Mai 2017: 1044                   Dezember 2017: 1074
Trotz zahlreicher Ausfälle aufgrund von Verletzung oder Krankheit zeigt auch Maxis TTR-Kurve nach oben.

9.    Benjamin Ries
Jugend Verbandsklasse 1:4
Jugend Bezirksklasse Ost:5:6
QTTR-Entwicklung:
Mai 2017: 1028                   Dezember 2017: 1126
Fast 100 TTR-Punkte mehr als vor einem halben Jahr belegen den Leistungssprung des einzigen „Einheimischen“ im Team.

 

 

 

 


Gold und zwei Mal Bronze bei starkem Auftritt vom „Behringer-Trio“ und Maurice Anderlik

Die Landesmeisterschaften der baden-württembergischen Nachwuchsspitze bilden Jahr für Jahr den krönenden Abschluss des Tischtennisjahres. Für dieses Jahres-Highlight, das vergangenes Wochenende vom TTC Langhurst im südbadischen Schutterwald ausgetragen wurde, hatten sich gleich vier Spielerinnen und Spieler der Tischtennisschule des SV Niklashausen qualifiziert.

Maurice Anderlik (Jungen U18) und das für den FC Dörlesberg startende „Behringer-Trio“, Benedict (Schüler U15), Felicia (Schülerinnen U15) und Lucia machten sich Freitag Nachmittag bzw. am frühen Samstag Morgen auf den Weg in die Ortenau, am Fuß des Mittelschwarzwalds.

Chanen auf vordere Plätze durften sich eigentlich nur die beiden Mädchen ausrechnen, Felicia Behringer war immerhin auf Position 2 gesetzt, und auch Schwester Lucia war von Platz 2 bis 9 alles zuzutrauen. Den Jungs konnte man, realistisch betrachtet, im Vorfeld keine großen Hoffnungen machen. Für Maurice war bereits die Qualifikation für das Teilnehmerfeld in seinem ersten U18-Jahr sensationell, und auch für Benedict schien vor dem Turnier der Einzug ins Achtelfinale das „höchste der Gefühle“ zu sein.

Samstag begann das Turnier mit den Wettbewerben der Jugend U18 und der Schüler/innen U13. Als erwartungsgemäß übermächtig erwiesen sich Konkurrenten für Maurice. Auch wenn er in seinen Gruppenspielen und auch im Doppel phasenweise sehr gut mithalten konnte, musste er am Ende jeweils dem Gegner gratulieren. Immerhin gelang ihm mit seinem überraschenden Satzgewinn gegen Badenligaspieler Jeromy Löffler ein toller Achtungserfolg.

Die erst zehnjährige Lucia Behringer erreichte mit zwei souveränen 3:0-Siegen und einer glatten Dreisatzniederlage als Gruppenzweite das Minimalziel „Achtelfinale“. Hier lieferte sie eine Glanzvorstellung ab und zog mit 3:0 gegen Finnja Böhm (Südbaden) in die Runde der letzten Acht ein. Die Medaille war möglich, doch nach tollem Beginn verlor Lucy den Faden und das Spiel mit 2:3. Schadlos hielt sich Lucia im Doppel. Mit Partnerin Rebecca Merz (Abstatt, Württemberg) schaffte die jüngste Teilnehmerin im Feld den Sprung aufs Treppchen und durfte sich über ihre erste Medaille in dieser Altersklasse freuen.

Am Sonntag starteten alle drei Behringer-Kinder in der Altersklasse U15. Lucia gelang hier in der Vorrunde immerhin schon mal ein Sieg, zum Weiterkommen reichte es allerdings nicht. Als U11-Spielerin hat die Jüngste der Truppe aber noch vier weitere Jahre Zeit, um auch in dieser Altersstufe reichlich „Edelmetall“ zu sammeln.

Ihr älterer Bruder Benedict konnte an diesem Tag ganz ohne Erwartungsdruck frei aufspielen. Ein Medaillenplatz war in dem starken Teilnehmerfeld unrealistisch und auch ein Ausscheiden in der Vorrunde wäre für ihn kein Drama gewesen. Dies schien den 13-Jährigen zu beflügeln, mit zwei souveränen Siegen und nur einer Niederlage gegen den späteren Turnierdritten zog der Noppenkünstler ins Achtelfinale ein, wo er auch den wesentlich höher eingeschätzten Timo Brieske, zur Verzweiflung brachte. Trotz 0:2-Satzrückstand zog er mit 9:11, 16:18, 12:10, 11:7 und 11:9 und einer grandiosen Kampfleistung ins Viertelfinale ein. Hier war dann allerdings endgültig Schluss, doch immerhin darf sich Benedict damit rühmen, der jüngste Spieler im Viertelfinale gewesen zu sein. Vielleicht geht ja noch mehr im nächsten Jahr!

Zum Ende ihrer U15-Karriere (zumindest auf Landesebene) hatte sich die noch 14-jährige Felicia Behringer noch einmal viel vorgenommen. Der baden-württembergische Einzelmeistertitel fehlte schließlich noch in ihrer reichen Trophäensammlung. Vordere Platzierungen und Medaillen gab es schon reichlich, der ganz große Wurf blieb „Feli“ aber bislang verwehrt.

Auf ihrem Weg ins Finale gerät Felicias Abwehrmaschine nur einmal kurz ins Straucheln, als sie gegen die unorthodox agierende Penholder-Spielerin Kamilla Shevtsova (NSU Neckarsulm) einen Satz abgeben musste. Auch die bereits international erfolgreiche U13-Spielerin, Jele Stortz (Offenburg), wurde auf dem Weg ins Finale mit 3:0 besiegt.

Begünstigt wurde Felicias Weg zum Titel dann im Halbfinale, als sie ihrer Gegnerin wiederum keine echte Chance ließ, während sich am Nachbartisch die Überraschungsspielerin des Turniers, Hedi Hegedüs (SG Aulendorf, Württemberg), mit 3:1 gegen Annett Kaufmann (Bietigheim-Bissingen, Württemberg) dursetzte. Hegedüs hatte von den Experten so gar keiner auf dem Zettel, doch die bislang im Ländle kaum in Erscheinung getretene Spielerin schaltete auf ihrem Weg ins Finale außer Kaufmann (immerhin das größte deutsche Ausnahmetalent im Schülerbereich) noch weitere Medaillenkandidatinnen aus.

Umso höher ist die souveräne Vorstellung zu bewerten, die Felicia dann im Endspiel zeigte. Mit 11:8, 11:5 und wiederum 11:5 zeigte sie den anwesenden Zuschauern und ihrer Gegnerin zweifelsfrei, wer an diesem Tag die „Herrin der Mörbughalle“ war und dass sie den Titel in diesem Jahr unbedingt haben wollte. Im Doppel holte Felicia zusammen mit Partnerin Victoria Merz (Abstatt, Würtemberg) zudem noch Bronze.

„Mit einem Einzel-, zwei Doppeltiteln, zwei fünften Plätzen und der achtbaren Leistung von Maurice bin ich natürlich sehr zufrieden“, meinte Christian Behringer, der nach Turnierende sichtlich erschöpfte Betreuer nach den beiden anstrengenden Turniertagen. „Gerade für meine älteste Tochter freut es mich riesig. Sie hat sich sehr gut entwickelt im vergangenen Jahr vor allem mental. Wie cool die heute in den - zugegebenermaßen wenigen - kritischen Situationen geblieben ist, Wahnsinn!“

 

 

 

Angedeutet hatte es sich bereits in der Vorwoche. Die erste Saisonniederlage des SV Niklashausen in der Tischtennis-Badenliga zeigte zum ersten Mal klar und deutlich, dass der geplante Weg in die Oberliga kein Spaziergang werden würde. Zum Abschluss der Vorrunde sollte nun ein Doppelspieltag Klarheit darüber bringen, wo die Mannschaft wirklich steht.

Nachdem man auf Niklashäuser Seite den zuvor einzigen Punktverlust in Offenburg noch als Betriebsunfall verbuchte, hat sich nunmehr diese Klarheit in schmerzhaft ernüchternder Weise eingestellt; statt der erhofften vier Punkte und der Herbstmeisterschaft gelang dem Team um Spielertrainer Chris Malcherek nur ein Punktgewinn. Der schmerzhaften 5:9-Heimpleite gegen Singen am Samstag folgte nur einen Tag später ein unerwartetes 8:8 gegen den bisherigen Tabellensechsten Hohberg.

Sowohl das Team vom Bodensee als auch die Mannschaft aus dem Ortenaukreis erwiesen sich im vorderen Paarkreuz erwartungsgemäß als ebenbürtig, so dass hier in beiden Begegnungen nicht mehr als eine ausgeglichene Bilanz heraussprang. In der Mitte wurde vielleicht durch die Niederlage von „Darek“ Szlubowski gegen den Hohberger Youngster, Jeromy Löffler, ein Punkt zu viel abgegeben, doch andererseits konnte auch nicht davon ausgegangen werden, dass Jan Fiederling eben diesen Löffler mit 3:0 in die Schranken verweisen würde.

Knackpunkt an diesem rundum verkorksten Wochenende für Niklashausen war dieses Mal das hintere Paarkreuz, das bei sieben Niederlagen an beiden Tagen keinen einzigen Sieg beisteuern konnte. Rafal Dworakowski schaffte es zwar wie schon häufiger in dieser Saison immer wieder in den Entscheidungssatz, doch am Ende durfte stets der Gegner die Gratulation entgegennehmen. Auch Miguel Degen hatte seinen Gegnern wenig entgegenzusetzen.

Auch viele der sonst so zahlreich in die Pfeiferhalle strömenden Tischtennis-Fans hatten an diesem zweiten Adventsvorabend wohl andere weihnachtliche Termine auf dem Programm. So wurden die Spieler am Samstagabend gegen den Tabellenführer von einer ebenfalls enttäuschenden Zuschauerkulisse von nur fünfzig Treuen angefeuert.

Statt der eingeplanten souveränen Herbstmeisterschaft muss man sich im Taubertal nunmehr mit Platz 3 begnügen. Bei drei Punkten Rückstand auf Platz 1 kann der direkte Aufstieg nicht mehr aus eigener Kraft geschafft werden. Vielmehr ist man hier auf den einen oder anderen Ausrutscher von Singen angewiesen. Auch auf den Tabellenzweiten Odenheim hat man bereits 2 Punkte Rückstand, auch das Spielverhältnis fällt zugunsten der Kraichgauer aus.

„Es bedarf nun schon einer perfekten Rückrunde, in der alle Spitzenspiele gewonnen werden. Und auch gegen die hinten platzierten Teams sind keine weiteren Ausrutscher erlaubt“, so Teammanager und SV-Vorstand Bastian Kohl, dem wie allen im Umfeld des Teams die Enttäuschung anzumerken war. „Wir hatten uns das alle gewiss anders vorgestellt, aber wir müssen und werden nun auch mit der neuen Realität entsprechend umgehen. Solange rechnerisch noch viel möglich ist, geben wir nicht auf. Sollte der angepeilte Aufstieg am Ende aber doch verpasst werden, ist das für uns nicht das Ende aller Dinge, sondern vielmehr die Gelegenheit dafür, uns in Sachen Teamzusammenstellung neue Varianten zu überlegen“, ergänzt Kohl vielsagend.

Text: Christian Behringer

 

Samstag kommt der Tabellenführer aus Singen – Sonntag geht’s nach Hohberg.

Nach dem verlorenen Heimspiel am letzten Samstag tauschte der SV Niklashausen in der Tischtennis Badenliga mit Singen die Plätze und empfängt dieses Wochenende nun am Samstag, 09.12.2017 19 Uhr den neuen Tabellenführer im Taubertal.  Ein Sieg gegen Singen muss her um erneut einen Schritt in Richtung Herbstmeisterschaft zu machen, die man dann am Sonntag beim TTSF Hohberg perfekt machen könnte.
Mit dem walisischen Nationalspieler Adam Robertson haben die Mannen aus dem Hegau aber ein echtes Pfund im vorderen Paarkreuz, der in der Badenliga noch gänzlich ungeschlagen ist. Dennoch ist ein Sieg für Niklashausen nicht unrealistisch da man auf den Positionen 2-4 Vorteile haben sollte.
Wenn man in den Doppeln endlich einmal besser bestehen würde, würde das schon einmal etwas Druck von den Schultern der Einzelspieler nehmen. Daher fiebert man dem Samstagabend mit Hochspannung entgegen und hofft wieder auf lautstarke Unterstützung der Zuschauer, die die heimische Halle wieder in einen Tischtennis-Hexenkessel verwandeln werden.

Nach dem Spiel bleibt kaum Zeit zur Regeneration, müssen die Männer um Chris Malcherek doch Sonntag bereits um 12 Uhr wieder in Hohberg zum Vorrundenfinale an der Platte stehen.
Hier geht Niklashausen als leichter Favorit mit guten Aussichten ins Rennen. Jedoch darf man die Hohberger keinesfalls unterschätzen. Insbesondere die 3 Nachwuchsspieler Neumaier, Löffler und Schaufler konnten bereits achtbare Ergebnisse einfahren und sogar Ligaprimus Singen eine Niederlage beibringen. Somit ist man im Taubertal gewarnt und vorbereitet, damit der Ausflug ins Hegau nicht zum Stolperstein wird.

Am Samstag kam es in Niklashausen zum Spitzenduell des Tabellenführers aus dem Taubertal gegen Tabellen-Dritten aus Odenheim. Beide Teams hatten sich viel vorgenommen.  Aus Niklashäuser Sicht wollte man den Vorsprung zu den Verfolgern vergrößern, die Kraichgauer ihrerseits den Abstand entsprechend verringern. Deutlich spürbar war in der Halle die Vorweihnachtszeit, weshalb wohl wegen Parallelveranstaltungen etwas weniger Zuschauer als gewohnt den Weg ins beschauliche Niklashausen fanden.

Dennoch war die Stimmung toll, als um 19 Uhr Malcherek und Bereziuk in das erste Doppel gegen Back und Steidel starteten. Die beiden heimischen Tischtennis-Cracks ließen ihren Gegnern keine Chance und fuhren für ihr Team glatt mit 3:0 den ersten Zähler des Abends ein. Parallel dazu mussten Szlubowski und Degen gegen das Odenheimer Spitzendoppel Pfeiffer/Giehl ran. Nach 5 stark umkämpften Sätzen mussten sich die Hausherren dennoch mit 2:3 geschlagen geben, so dass Odenheim ausgleichen konnte. Nicht viel hatten im Anschluss Fiederling/Dworakowski gegen Geisert/Staat entgegenzusetzen, so dass die Gäste wie so oft nach den Doppeln mit 2:1 leicht in Führung gingen.

Die Einzelrunde eröffnete Malcherek gegen Pfeiffer. Obwohl der Odenheimer den ersten Satz noch für sich entschieden konnte, gelang es Malcherek in tollen Ballwechseln sein Gegenüber in den folgenden 3 Sätzen niederzuringen und auf 2:2 auszugleichen. Danach musste Bereziuk sein Können gegen Abwehrstrategen Back unter Beweis stellen, welcher an diesem Abend sehr mit seinem Rückhand-Schnitt haderte. So siegte der Taubertäler in 4 Sätzen und die Heimmannschaft ging erstmals mit 3:2 in Führung. Zwischenzeitlich konnte der Vorsprung sogar auf 4:2 erhöht werden, nachdem Szlubowski trotz viel Gegenwehr von Giehl einen weiteren Zähler für seine Mannschaft beisteuerte. Danach fanden sowohl Fiederling als auch Degen nicht wirklich in ihr Spiel gegen Geisert und Steidel, so dass die Gäste wieder ausgleichen konnten. Derweil tat sich Dworakowski gegen Staat schwer und schaffte es im 4. Satz des Spiels nicht, etliche Matchbälle zu verwerten, so dass er sich im fünften Satz geschlagen geben musste. Daher führte die Kraichgauer nach der ersten Einzelrunde knapp mit 5:4.

Zu Beginn der zweiten Einzelrunde musste Malcherek gegen „Angstgegner“ Back ran, gegen den er bislang noch kein Spiel gewinnen konnte. Dadurch motiviert zeigte Malcherek bestes Tischtennis und konnte sein Gegenüber mit 3:0 besiegen und wieder ausgleichen. Im folgenden Spiel stand Bereziuk gegen Pfeiffer nicht nah genug an der Platte. Dieser dominierte den Taubertäler durch sein druckvolles Angriffsspiel fast nach Belieben, so dass die gegnerische Mannschaft wieder mit 6:5 davonziehen konnte. Auch Szlubowski schaffte es nicht an die zuletzt guten Leistungen anzuknüpfen und musste sein zweites Spiel Gegner Geisert klar mit 0:3 überlassen. Danach schossen sich Fiederling und Giehl die Bälle nur so um die Ohren. Allerdings behielt der Odenheimer in der entscheidenden Situation im fünften Satz bei 15:15 die Nerven, und so musste sich Fiederling ganz knapp geschlagen geben und die Gäste auf 8:5 davonziehen lassen.
Im letzten Spiel für diesen Abend duellierten sich Dworakowski und Steidel. Aufgrund hoher Fehlerquote auf beiden Seiten hatte Steidel im fünften Satz das bessere Händchen und konnte den finalen Punkt für sein Team beisteuern und Niklashausen so die erste Niederlage der Saison beibringen.

So muss Niklashausen wenigstens für eine Woche die Tabellenführung an Singen abgeben, ehe nächste Woche im direkten Duell gegeneinander die Karten neugemischt werden und die Chance auf eine erneute Tabellenführung besteht.

 

Nach einer weiteren 4-wöchigen Pause geht es auch im Taubertal wieder mit Spitzentischtennis in der Badenliga weiter. Am Samstag, 02.12.2017 wird es ab 19 Uhr wieder heiß hergehen, wenn viele Fans in der heimischen Pfeiferhalle ihre Tischtennisspieler gegen den TTC 95 Odenheim anfeuern.
Die Kraichgauer lagen bis zum letzten Wochenende noch auf dem zweiten Tabellenplatz, mussten jedoch gegen Ottenau Federn lassen, so dass sie sich aktuell auf dem dritten Platz wiederfinden. Die Niklashäuser hatten ihrerseits im Oktober entsprechend vorgelegt und führen so schon einige Wochen die Liga an.
Daher wird man wieder hochmotiviert an den Start gehen, in der Hoffnung die Führung weiter ausbauen zu können. Doch leicht werden die Odenheimer es den Taubertälern nicht machen. Schon im vorderen Paarkreuz wartet mit Christian Back ein toller Defensivkünstler, der Malcherek und Bereziuk im Kampf der Systeme „Angriff gegen Abwehr“ sehr fordern wird. Und auch Michael Pfeiffer, mit 11:3 aktuell einer der Besten der Liga, wird seinen Gegnern alles abverlangen. „Vorne schätze ich unsere Chancen 50/50 ein“, so Teammanager Bastian Kohl. „Im mittleren Paarkreuz sehe ich die Vorteile leicht auf unserer Seite, während es hinten auch eher ausgeglichen zugehen wird. Auch gespannt bin darauf, ob wir wie zuletzt wieder mehr Doppel für uns entscheiden können“, ergänzt er.

So hofft man, mit Zählbarem aus der Partie gehen zu können um den Abstand zu den Verfolgern weiter zu vergrößern. Für die hoffentlich zahlreichen Fans öffnet die bewirtete Pfeiferhalle ihre Pforten um 18 Uhr, ehe man im Anschluss an das Spiel den Abend bei Apres-TT im goldenen Hirschen in Niklashausen ausklingen lassen wird. (Bild: Thomas Appel)

 

 

Während sich die erste Mannschaft auf die entscheidenden Spiele der Hinrunde vorbereitet, macht unser Nachwuchs weiter überregional, national und sogar international von sich reden.

Seit diesem Wochenende ist klar, dass Maurice Anderlik aufgrund seiner starken Leistung beim Qualifikationsranglistenturnier vor einer Woche erstmals in der Altersklasse U18 bei den baden-württembergischen Meisterschaften starten wird. Wie erwartet, erhielt er einen der noch verfügbaren Quotenplätze. Bravo Maurice, du hast es dir verdient!

Lucia Behringer war von Donnerstag bis Sonntag beim so genannten „Benjamin-Vergleich“ im niederländischen Papendal (nahe Arnheim). Bei diesem jährlich stattfindenden internationalen Trainingslehrgang/Turnier starten die besten B-Schüler und -Schülerinnen (Jahrgänge 2005 und jünger) aus Niedersachsen, Baden-Württemberg, Luxemburg, der Schweiz und den Niederlanden. Im Team-Wettbewerb der Mädchen belegte Lucy mit dem Team BaWü hinter dem gemeinsamen Team Schweiz/Luxemburg einen guten 2. Platz, mit 8:4-Siegen hatte die 2007 geborene Abwehrerin die insgesamt fünftbeste Bilanz. Die Jungs gewannen die Konkurrenz souverän, so dass auf Betreuerseite eigentlich keinen Grund für Kritik gab.

Doch dann das Unfassbare: Zum Abschluss der viertägigen Veranstaltung musste sich Team BaWü beim traditionellen Fußballturnier mit Platz 2 begnügen. Im Endspiel verlor man gegen die Niederlande knapp mit 0:1. Gegen die Niederlande..., das gibt Straftraining :-)

Die sportlich weitaus bedeutendere Veranstaltung fand aber parallel zum Benjamin-Vergleich in Neckarsulm statt. Das DTTB TOP24 U15 und U18 stand auf dem Programm. Für uns dabei: Felicia Behringer. Feli wollte sich nach ihrem tollen sechsten Platz beim TOP48 vor einigen Wochen möglichst einen Platz unter den besten Acht sichern, der direkt für die abschließende Ranglistenstufe auf nationaler Ebene (TOP12) qualifizieren würde.

Mit der späteren Dritt- und Fünftplatzierten hatte Felicia eine schwere Vorrundengruppe erwischt. Doch wie schon beim TOP48 spielt die 14-Jährige zunächst bärenstark auf. Mit einer 2:3 Niederlage und einem 3:2-Sieg gegen die beiden Topgesetzten in der Gruppe sowie drei souveränen 3:0- bzw. 3:1-Siegen schloss sie die Vorrunde als Erste ab. Leider wollte es das Los, dass Felicia in den nun folgenden Entscheidungsspielen gegen für sie äußerst unangenehme Spielerinnen antreten musste, gegen die sie in den vergangenen 2 Jahren nicht mehr gewinnen konnte. Auch dieses Mal zog sie mit 0:3 und 1:3 in den ersten Entscheidungsspielen den Kürzeren.

Somit war die direkte Qualifikation für einen der ersten acht Plätze nicht mehr zu schaffen. Die Enttäuschung war entsprechend groß, so dass auch in den folgenden Partien nicht mehr als ein 1:3 bzw. ein 2:3 heraussprang.

Wieder einmal zeigte sich, dass auf dieser Ebene ein sehr guter Turniertag nicht reicht, um am Ende ganz oben zu stehen. Dennoch beweist Felicia immer wieder aufs Neue, dass sie in Deutschland ganz weit vorne ist. Und auch mit Blick auf die TOP12 musste Felicia schon am Sonntag noch nicht alle Hoffnungen aufgeben. Schließlich wird bei der Vergabe der vier restlichen Plätze für höchste deutsche Ranglistenstufe die Punktrangliste des DTTB zugrundegelegt. Und hier belegt Feli immerhin Platz 11. Drei Tage nach dem Turnier kam diesbezüglich auch "Entwarnung", einer der noch verfügbaren Plätze wurde durch das DTTB-Ressort Jugendsport an Felicia vergeben, so dass sie das im Februar in Sachsen-Anhalt stattfindende Turnier spielen darf. Die direkte Qualifikation für die Deutschen Schülermeisterschaften im März in Niedersachsen hat Felicia ohnehin schon in der Tasche.