Zum Rückrundenauftakt in der Tischtennis-Badenliga stand für den SV Niklashausen das im Vorfeld als richtungsweisend ausgewiesene Gastspiel beim TTC Odenheim an. Nur drei Punkte trennten die Kraichgauer nach Abschluss der Hinrunde von den Taubertälern, mit einem Sieg hätten sich die Gäste bereits ein deutliches Polster im Kampf gegen den Abstieg sichern können.

Vor zwei Monaten kam das Team um Krzysztof Malcherek in der heimischen Pfeiferhalle lediglich zu einem 8:8-Remis, damals stand aber noch der kubanische Spitzenspieler Mora im Team, der zur Rückrunde leider nicht zur Verfügung steht. Als Ersatz für den Mittelamerikaner stieß der bisher für die Spvgg Ottenau agierende Ungar, Martin Palatinus, zum Team von der Tauber.

Anders als in den meisten Begegnungen im bisherigen Saisonverlauf starteten die Gäste in Odenheim mit einer 2:1-Führung nach den Doppeln in die Partie, sowohl das neue Spitzenduo, Malcherek/Szlubowski, als auch die neu formierte Paarung, Palatinus/Fiederling, gingen als Sieger vom Tisch. Lediglich Miguel Degen und sein neuer Partner, Arkadiusz Bochowicz, der den zur Winterpause gewechselten Adrian Jankowiecki auf Niklashäuser Seite ersetzen wird, mussten sich ihren Gegnern geschlagen geben.

In den Einzeln teilte man sich in jedem Paarkreuz die Punkte, Malcherek, Szlubowski und Fiederling brachten Niklashausen stets weiter in Front, doch Palatinus, Bochowicz und Degen gelang es jeweils nicht, den Vorsprung weiter auszubauen. In der zweiten Einzelrunde zunächst das gleiche Bild, doch dieses Mal war es im vorderen Paarkreuz Neuzugang Palatinus, der in einem sehenswerten Fünfsatzspiel gegen den Zweier des Heimteams die Niklashäuser Führung verteidigte. Malcherek hatte gleichzeitig am Nebentisch dem Odenheimer Abwehr-Ass, Christian Back, relativ wenig entgegenzusetzen und musste relativ deutlich mit 1:3 die Segel streichen.

Auch in der Mitte teilte man sich erneut die Punkte, Szlubowski gewann auch sein zweites Match in fünf dramatischen Sätzen, während man Bochowiczbei seinem ersten Auftritt in der Badenliga doch eine gewisse Nervosität anmerkte. Auch sein zweites Einzel ging mit 0:3 an die Hausherren. Im hinteren Paarkreuz hatte Jan Fiederling sehr gute Chancen auf seinen zweiten Einzelsieg, musste sich am Ende jedoch knapp geschlagen geben, während Degen bei seinem zweiten Spiel des Abends mit 1:3 relativ deutlich unterlag.

So ging es mit einem 7:8-Rückstand ins Schlussdoppel. Hier setzten sich Malcherek/Szlubowski dann aber doch sehr souverän mit 3:0 durch, so dass man sich verdientermaßen die Punkte teilte. Mit dem Remis verteidigt Niklashausen den Dreipunkte-Vorsprung auf die Kraichgauer und hat auch weiterhin ein relativ beruhigendes Polster von vier Punkten auf den Relegationsplatz.

„Da wir während des gesamten Spielverlaufs in Führung lagen, kann man schon von einem Punktverlust sprechen, aber unter dem Strich können wir recht gut mit dem Unentschieden leben, das sich Odenheim auch verdient hat“, resümiert Trainer Behringer und ergänzt: „Überzeugt hat mich unser ungarischer Neuzugang. Martin kam erst am Samstagmorgen um 2 Uhr in Niklashausen an, um 9 Uhr stand er schon beim Abschlusstraining in der Halle und um 18 Uhr gewinnt er mit seinem neuen Doppelpartner deutlich gegen das Spitzenduo der Gegner und dann noch das wichtige 2. Einzel, das verdient höchste Anerkennung.“


Diesen Samstag geht es für unseren SV Niklashausen zum Auftakt der Rückrunde in der Tischtennis-Badenliga zum TTC Odenheim. Die Vorrunde beendeten die Kraichgauer im hinteren Mittelfeld auf dem siebten Tabellenplatz mit 9:11 Punkten, während wir uns den fünften Tabellenplatz mit 12:8 Zählern sichern konnten.

In neuer Mannschaftsformation möchten wir gleich im ersten Spiel wichtige Punkte einfahren. Mit Martin Palatinus konnte erneut ein Topspieler für das Team gewonnen werden. Den Zuschauern dürfte Palatinus bereits aus der Vorrunde im Gedächtnis geblieben sein, als er, damals noch im Trikot von Ottenau, unseren Yohan Mora mit 3:1 von der Platte fegte. Er rückt für Mora ins Team, der zur Rückrunde in Kuba weilt. Weiterhin konnte auch der wechselbedingte Ausfall von Jankowiecki kompensiert werden. Für ihn unterstützt der polnische Spieler Arkadiusz Bochowicz die Mannschaft beim Kampf um die Punkte.

Sicherlich hochmotiviert wird das Niklashäuser Team um Chris Malcherek gegen den TTC an den Start gehen, kam man doch in der Vorrunde nicht über ein Unentschieden gegen die Kraichgauer hinaus.  „Ich hoffe, dass wir den ein oder anderen Punkt in Odenheim entführen können“, gibt sich Team Manager Bastian Kohl zuversichtlich. Einfach wird dies jedoch nicht werden. Man darf gespannt sein, wie sich das vordere Paarkreuz im „Kampf der Systeme“ - Abwehr gegen Angriff schlägt. Im mittleren Paarkreuz liegen die Vorteile leicht auf Niklashäuser Seite, während im hinteren Paarkreuz das Kräfteverhältnis zugunsten des TTC ausgeht.

„Viel wird auf die Doppel ankommen, in diesen 3 oder 4 Matches wird wohl die Entscheidung in diesem Spiel fallen“, mutmaßt Kohl.

Hinweis für die Fans: gemeinsame Abfahrt an der Halle 16:30 Uhr, Spielbeginn: 18 Uhr.
Adresse Halle: Schulsporthalle Odenheim, Michaelstraße, 76684 Östringen

 

Der VfB Mosbach-Waldstadt war am vergangenen Wochenende Ausrichter der baden-württembergischen Einzelmeisterschaften der Schüler und Jugend. Somit hatten die drei qualifizierten Mitglieder der TT-Schule quasi ein "Heimspiel", bedenkt man die weiten Anreisewege, die man in den vergangenen Jahren zu dieser wichtigsten Nachwuchsveranstaltung im Ländle zurücklegen musste.


Nach ihrem ersten Jahr im "Talent-Kader" des Deutschen Tischtennisbundes ist Felicia Behringer ab dem kommenden Jahr eines der 12 Mitglieder des Schülerinnen-Kaders (Jahrgänge 2002 und jünger) des DTTB.

Im Schülerinnen-Bundeskader wird die 13-Jährige zusätzlich zu den Ferienlehrgängen in den jeweiligen Landeskadern und dem "normalen" Training an den Landesstützpunkten und dem "Heimtraining an der Tischtennisschule" während der regulären Schulzeit noch an bis zu 8 Wochen-Trainingslehrgängen und ggf. an weiteren Traningsmaßnahmen und Turnieren teilnehmen.

Das heißt für Papa wieder fleißig Entschuldigungen schreiben und Schulbefreiungen beantragen.

Wir sagen: Wahnsinn, Feli! Hau rein! (aber vergiss das Lernen und die Hausaufgaben nicht :-) )

 

Dreistellige Zuschauerzahlen in der sechsten Liga – gibt’s nicht? In Niklashausen schon. In unserem 450-Seelendorf besuchen regelmäßig über 100 Zuschauer die Spiele unserer 1. Herren-Mannschaft, die aktuell in der Badenliga aufschlägt. Das Tischtennis-Magazin hat unser letztes Heimspiel besucht und ist der Frage auf den Grund gegangen, warum unser Klub ein solcher Zuschauermagnet ist . Daneben werden in der nächsten Ausgabe des Tischtennis Magazins noch ein paar andere unterklassige Klubs vorgestellt, die mit erstklassigen Zuschauerzahlen aufwarten.
Wir sind gespannt !

 

Mit einem in dieser Deutlichkeit nicht erwarteten 8:0-Erfolg sicherte sich unsere Jugend II die Tabellenführung in der Jugend-Kreisliga über Weihnachten. Zumindest bis Januar kann unsere Jüngsten, Lucy, Ben, Maxi und Benjamin, niemand mehr vom Spitzenplatz verdrängen. Und das mit einem Durchschnittsalter von (12+12+10+9)/4 Jahren. Ich hoffe, ich habe mich nicht verrechnet :-)

Das nenn ich mal eine Bilanz für eine 9-jährige, einen 10-jährigen und zwei 12-jährige TT-Spieler in der U18-Kreisliga...

 

Tabelle Jugend Kreisliga



Zum Abschluss der Vorrunde musste der SV Niklashausen in der Tischtennis-Badenliga eine 5:9-Niederlage gegen die TTG Kleinsteinbach/Singen einstecken. Der Hausherr wurde seiner Favoritenrolle im Spielverlauf gerecht und ging bereits in den Eingangsdoppeln mit 2:1 in Führung. In der ersten Einzelrunde konnte Niklashausen die Partie mit Siegen von Mora, Szlubowski und Degen zwar ausgeglichen gestalten, doch danach brachten zwei Niederlagen im vorderen Paarkreuz die Hausherren endgültig auf die Siegerstraße. Den letzten Einzelsieg für die Gäste holte noch einmal Szlubowski, doch danach folgten zwei 3:1-Niederlagen zum 5:9-Endstand.

„Natürlich wären wir gerne mit Zählbarem in die Weihnachtspause gegangen“, meinte Teammanager Bastian Kohl kurz nach dem Spiel. „Aber man muss auch eingestehen, dass der Gegner heute einfach etwas stärker besetzt war und verdient gewonnen hat. Dass wir hier wahrscheinlich nicht viel holen würden, damit hatten wir ja insgeheim gerechnet. Mit dem knappen Resultat können wir gut leben. Insgesamt können wir stolz und zufrieden damit sein, was das Team in den vergangenen Monaten geleistet hat.“

Mit positivem Punktekonto steht Niklashausen nun auf Platz 5 der Tabelle und hat derzeit nach unten einen komfortablen Vierpunktevorsprung zum Relegationsplatz.

Bei den Spielerbilanzen belegen die beiden Spitzenspieler, Mora und Malcherek, die Plätz 4 bzw. 6 im vorderen Paarkreuz. In der Mitte steht Szlubowski unangefochten vorne. „Es ist für uns natürlich wichtig, dass wir uns auf unsere drei Spitzenleute verlassen können“, so Trainer Behringer.
„Yohan, Chris und Darek geben den jüngeren Spielern die Sicherheit, die sie brauchen, um ihrerseits gute Leistungen in dieser stark besetzten Liga zu bringen. Jan Fiederling, Stephan Rist und Miguel Degen haben ihre Sache wunderbar gemacht in dieser Vorrunde. Insbesondere mit der Entwicklung von Miguel können wir mehr als zufrieden sein. Dass der Junge, der aus der Bezirksklasse zu uns gekommen ist, so gut in der Badenliga mithalten kann, ist mehr als erstaunlich.“

 

Zum Abschluss der Vorrunde gastiert der SV Niklashausen in der Tischtennis-Badenliga am Samstagabend ab 18:30 Uhr im Pfinztal bei der TTG Kleinsteinbach/Singen zur Neuauflage einer denkwürdigen Begegnung von vor bald zwei Jahren, als die Taubertäler mit einem 8:8 eben gegen diesen Gegner den Aufstieg in die Badenliga praktisch perfekt machten.

Gerne erinnert man sich in Niklashausen an diesen Tag im März 2015 zurück, als das Team die Euphorie einer ganzen Busladung Zuschauer im Rücken hatte. Ganz so viele Fans werden die lange Anreise dieses Mal wohl nicht in Angriff nehmen, aber dennoch würden sich Chris Malcherek und der Rest des Teams über jede Unterstützung freuen. Schwer genug wird die Aufgabe dieses Mal ohnehin werden. Der erst spät in die Saison gestartete Hausherr hat das Feld in den vergangenen Wochen von hinten aufgerollt, und erst eine knappe 9:7-Niederlage beim Tabellenführer Ketsch verpasste den Hoffnungen des Aufstiegsaspiranten einen ersten Dämpfer.

Dennoch geht die Heimmannschaft gegen die zuletzt gegen Mosbach siegreichen Niklashäuser als klarer Favorit ins Spiel. „Nur wenn dieses Mal alles optimal läuft, also wenn wir auch mal mit einer Führung aus den Doppeln gehen und unsere Spitzenleute ihr bestes Tischtennis abrufen können, ist auch in Kleinsteinbach etwas für uns drin“, gibt sich Teammanager Kohl leicht skeptisch.

 

Mosbacher Spitzenspieler im Verletzungspech

Wie im Vorfeld erwartet, trat der TV Mosbach zum „Regionsderby“ vergangenes Wochenende mit seinen drei Spitzenspielern, Heiko Wirkner, Steffen Fetzner und Ivan Takac in der mit ca. 150 Zuschauern sehr gut gefüllten Pfeiferhalle an. Allerdings mussten die Gäste wie die Heimmannschaft auf den weiteren Positionen auf Stammkräfte verzichten, so dass man vor Beginn der Begegnung nur schwer mutmaßen konnte, wer am Ende siegreich von den Tischen gehen würde.

Nach den Eingangsdoppeln gerieten die Hausherren – wie fast immer in dieser Spielzeit – mit 1:2 in Rückstand. Fast schon mit stoischer Ruhe nahm man dies auf der Trainerbank und in den Zuschauerrängen zur Kenntnis. Fast hatte man den Eindruck, die Halle sei in Gedanken schon bei den mit Spannung erwarteten Spitzenpartien Mora / Fetzner und Malcherek / Wirkner.

Hier zeigte der Mosbacher „Altmeister“ seinem etwa halb so alten kubanischen Kontrahenten Yohan Mora zunächst „wo der Hammer hängt“. Mit 9:11 und 6:11 ließ der Doppelweltmeister von 1989 der Niklashäuser Nummer 1 in den ersten beiden Durchgängen keine Chance. Ab Satz 3 machte Mora jedoch ernst und zwang seinen etwas angeschlagen wirkenden Gegner zu längeren Laufwegen, die Fetzner mehr und mehr Probleme zu bereiten schienen. Schließlich entschied Mora mit drei hoch gewonnenen Sätzen das Duell „Alt gegen Jung“ mehr als deutlich für sich. Am Nebentisch dominierte Malcherek die Nummer 1 der Mosbacher klar und siegte glatt mit 3:0 zur erstmaligen Führung für Niklashausen.

In der Mitte erhöhte Dariusz Szlubowski auf 4:3, während sich Lokalmatador Jan Fiederling nach gutem Auftritt mit 1:3 dem bislang in diesem Paarkreuz noch ungeschlagenen Ivan Takac geschlagen geben musste. Die Weichen auf Heimsieg stellten dann die beiden Nachwuchsspieler Miguel Degen und Stephan Rist, die ihre beiden Spiele gegen die Mosbacher Nummer 5 bzw. 6 jeweils recht deutlich gewannen.

Was sich schon ein bisschen in der ersten Einzelrunde angedeutet hatte, wurde dann zur Enttäuschung der Zuschauer leider Realität. Sowohl Wirkner (Muskelzerrung) als auch Fetzner (Rückenprobleme) hatten sich bei ihren ersten Auftritten wohl zu sehr verausgabt und konnten leider zu ihren nächsten Spielen verletzungsbedingt nicht antreten. Kampflos zog Niklashausen somit auf 8:3 davon.

Entschädigt wurden die Fans dafür mal wieder von „Darek“ Szlubowski, der Takac in vier spektakulären Sätzen niederrang. Mit seiner bisher besten Saisonleistung riss Szlubowski die Zuschauer ein ums andere Mal zu Begeisterungsstürmen hin und verwandelte um 21:15 Uhr seinen Matchball zum umjubelten Tagessieg. Mit dem unerwartet deutlichen 9:3-Erfolg klettern die Taubertäler in der Tabelle auf Platz 5 und haben vor dem letzten Hinrundenspiel einen Vorsprung von 5 Minuspunkten auf den Relegationsplatz.