Am gestrigen Sonntag stand für die drei stärksten männlichen Vertreter der Tischtennisschule das Qualifikationsturnier zu den baden-württembergischen Landesmeisterschaften (16./17. Dezember in Schutterwald, Südbaden) auf dem Programm.

Anders als in den Vorjahren war die Anreise zu diesem wichtigen und schweren Turnier dieses Mal ein Klacks - mit Mosbach lag der Austragungsort quasi "um die Ecke". Exzellenter Durchführer des vom Landesverband ausgerichteten Turniers war der VfB Mosbach-Waldstadt.

Die "Quali-Rangliste" ist nach dem im Sommer ausgetragenen TOP16-Ranglistenturnier der Jahrgänge U15/U18 die einzige Möglichkeit sich für die Landesmeisterschaften der Schüler/Jugend zu empfehlen.

Für die TT-Schule gingen Benedict Behringer, Maurice Anderlik und Nils Krause in Mosbach an den Start. Alle drei durften sich im Vorfeld in etwa die gleichen Chancen auf ein Weiterkommen ausrechnen. Die Betreuung übernahmen Jan Fiederling, Volker Goldschmitt und Christian Behringer.

Nils erwischte eine sehr schwere Vorrundengruppe, in der er mit Tim Schweizer (Gröningen Satteldorf) bzw. Fabian Altrieth (NSU Neckarsulm) gleich auf den späteren Dritt- und Viertplatzierten der U18-Konkurrenz traf. Während Nils gegen die beiden anderen Gruppengegner jeweils relativ souverän mit 3:1 gewann, blieb er gegen Schweizer beim 0:3 ohne Chance. Gegen den Neckarsulmer Altrieth lag dann zwischenzeitlich eine große Überraschung in der Luft, als Nils seinem Gegner in den ersten beiden Sätzen kaum Luft zum Atmen ließ. In der Folge gelang es dem württembergischen Linkshänder jedoch sein Spiel unangenehm für Nils umzustellen, so dass dieser in den Folgesätzen doch chancenlos blieb. Die Anstrengungen der Vorrunde waren dem 17-Jährigen in der Zwischenrunde nun anzumerken, kein Sieg wollte in den folgenden drei Spielen mehr gelingen. Im abschließenden Platzierungsspiel konnte sich Nils dann noch mal steigern, so dass am Ende ein sehr achtbarer 15. Platz heraussprang.

Die Vorrunde unseres "2. Eisens im Feuer" des U18-Wettbewerbs verlief - wie bei solchen Turnieren so häufig - sehr spannend. Zum Auftakt musste sich Maurice dem württembergischen Teilnehmer Simon Dübner (Birkmannsweiler) nach 2:0-Führung noch beugen. Doch dann folgten drei Siege gegen Nico Arnegger (Aulendorf), Felix Schappacher (Leonberg-Eltingen) sowie den Badener Lenny Lorenz (TTC Langensteinbach). Hervorzuheben hier der große Kampf gegen Schappacher, den Maurice am Ende knapp und mit dem Glück des Tüchtigen in 5 Sätzen niederrang. Dank des leicht besseren Satzverhältnisses schloss Maurice die Vorrunde sogar als Sieger ab.

In der Zwischenrunde unterlag der 15-Jährige zum Auftakt dem späteren Turnierzweiten, Hannes Bäcker (Hofherrnweiler)  mit 1:3. Gegen Altrieth kämpfte er sich dann nach deutlichem 0:2-Rückstand bravourös zurück, nach Satzausgleich und tollem Spiel im Entscheidungssatz musste er dem Neckarsulmer am Ende doch zum Sieg gratulieren. Das abschließende Gruppenspiel gegen Rannaud (TV Murrhardt) war aber eine deutliche Sache für Maurice. Im "Endspiel" um den letzten Direktqualifikationsplatz hatte Maurice seinem Konkurrenten Remy Pham (Kleinsteinbach-Singen) leider nur im ersten Satz etwas entgegenzuhalten. Zu deutlich war in der Folge die Überlegenheit des schnellen Linkshänders, der das Match mit 3:0 klar für sich entschied.

Mit Platz 6 in der Endabrechnung verpasste Maurice die direkte Qualifikation für die Landesmeisterschaften zwar knapp, doch zum Trost und in Anerkennung seiner tollen Leistung darf der Spieler der Niklashäuser Bezirksligamannschaft in den kommenden Tagen gebannt auf die Entscheidung des BaWü-Nominierungsausschusses über die beiden noch zu vergebenden Verfügungsplätze warten. Wir drücken die Daumen Maurice !!!

Bei den Schülern gelangen Benedict, der bei diesem Turnier von Volker Goldschmitt großartig betreut wurde, zunächst zwei deutliche 3:0-Siege gegen Marc Lemke (SC Staig) sowie Leo Jägerhuber (TSG Hofherrnweiler). Gegen den dritten Gegner, Tim Kiesinger (SV Nabern), musste sich der Abwehrer dann nach 0:1- sowie 1:2-Satzrückstand mächtig strecken, um den Württemberger doch noch niederzuringen. Die Mühe nahm Benedict jedoch gerne auf sich, das 3:2 bedeutete schon vor dem letzten Gruppenspiel den Einzug unter die besten Acht. Das abschließende Vorrundenspiel gegen den im Turnier auf Position 3 gesetzten Justin Kühne (VfL Herrenberg) nahm einen denkbar spannenden Verlauf. Nach 9:11, 11:9, 14:12, 8:11 und 10:12 musste sich unser Vertreter schließlich beugen.

Zum Auftakt der Zwischenrunde gelang "Beni" der größte Coup des Turniers. Gegen den Topgesetzten (und späteren Turnierzweiten) Paul Kilian (SC Buchenbach) zeigte er sein bestes Tischtennis und setzte sich in vier Sätzen durch. Auch Michael Kreindlin (Weinheim-West) wurde danach mit 3:1 geschlagen, so dass vor dem abschließenden Gruppenspiel sogar der Finaleinzug realistisch schien. Gegen Mohammad Mahmoud (Kleinbach/Singen) zog Benedict dann leider nunmehr zum dritten Mal nacheinander in 5 umkämpften Sätzen den Kürzeren. Am Ende lagen Benedict (2:1 Siege und 8:5 Sätze) und Paul Kilian (2:1 Siege bei 7:4 Sätzen) nach Siegen und Sätzen gleichauf, so dass man seitens der Turnierleitung gezwungen war, das Verhältnis aller erzielten Punkte der beiden Kontrahenten zu ermitteln. Dies sprach nun leider gegen Benedict, so dass er sich mit Gruppenplatz 2 begnügen musste. Im abschließenden "Bronzespiel" traf Benedict erneut auf Justin Kühne. Auch dieses Spiel war zunächst sehr umkämpft, doch am Ende verließen den 13-jährigen etwas die Kräfte, so dass am Ende nicht mehr als ein Satzgewinn heraussprang.

Platz 4 bedeutet jedoch die Direktqualifikation für die BaWü-Meisterschaft. "Ich freue mich sehr, dass wir mit Benedict auch in diesem Jahr wieder einen männlichen Vertreter aus dem Bezirk TBB zu den Landesmeisterschaften U15 schicken können", meinte Trainer Christian Behringer nach dem anstrengenden Turniertag. "Mit Platz 6 bei den U18ern hat Maurice sicher keine schlechten Chancen, noch einen Verfügungsplatz zu bekommen. Wenn nicht, hat er ja immer noch 2 weitere Jahre die Gelegenheit, sich in dieser Altersklasse zu beweisen. Und auch Nils konnte zum Abschluss seiner U18-Karriere noch einmal zeigen, dass er auch auf dieser Ebene gut mithalten kann.", so Behringer weiter. "Wobei es für mich persönlich beim Turnier selbst schon ganz schön schwierig (und vor allem teuer) werden könnte. Da meine Töchter Felicia und Lucia ja schon bei den Schülerinnen vornominiert waren, darf ich am Montag wieder einmal eine "ganze Hoteletage" für uns buchen, um alle Behringers bei dem zweitägigen Turnier unterzubringen", ergänzte der stolze Vater mit einem Augenzwinkern und wehmütigem Blick in den Geldbeutel :-).

 

 

Vergangenes Wochenende ruhte der Mannschaftsspielbetrieb in Tischtennis-Baden zugunsten der alljährlichen Einzelmeisterschaften in den Bezirken. Im Bezirk TBB trafen sich (leider auch in diesem Jahr viel zu wenige) motivierte TT'ler ein, um in den verschiedenen Nachwuchs-, Erwachsenen- und Herrenkonkurrenzen ihre Meister zu ermitteln.

Auch wenn die TT-Schule - wie so viele andere Vereine auch - in diesem Jahr aus verschiedenen Gründen (Verletzung, Abwesenheit, "TTR-Verlustängsten") sowohl im Nachwuchs- als auch im Erwachsenenbereich nur mit der "Zweiten Garde" am Start war, dominierten unsere Talente erwartungsgemäß fast alle Konkurrenzen, in denen sie an den Start gingen.

  • Im Jugendbereich am Samstag ging Benjamin Ries, der eigentlich erst im ersten B-Schülerjahr ist, im Wettbewerb Schüler A Einzel an den Start und gewann diesen auch souverän.
  • In der Konkurrenz Schüler B holte Benjamin an der Seite von Neu-TT-Schüler Jakob Düll (FC Külsheim) Gold im Doppel. Jakob holte im Einzel dieses Wettbewerbs immerhin schon mal Silber.
  • Bei den Jüngsten holte unser jüngstes Talent, Jannis Würzberger (ebenfalls FC Külsheim), bei seinem ersten TTR-relevanten Turnierauftritt gleich mal Silber im Einzel und Gold im Doppel (mit Vereinskollege Louis Mildenberger). Hierbei darf nicht unerwähnt bleiben, dass Jannis (Jahrgang 2010) mit seinen gerade mal 7 Lenzen diese Altersklasse theoretisch noch 3 weitere Jahre spielen könnte.

Trainer Christian Behringer äußerte sich nach dem Turnier zufrieden zum Abschneiden der Jungs: "Benjamin, unser stärkster Spieler, der hier im Nachwuchsbereich am Start war, ist "nur" die nominelle Nummer sechs unserer zweiten Jugendmannschaft. Und wenn dieser dann auch noch souverän bei den drei Jahre älteren Schülern gewinnt, macht das das Niklashäuser Trainerteam schon stolz. Auch unsere zwei "Neuen" Jakob und Jannis haben gezeigt, dass mit ihnen in den kommenden Jahren zu rechnen ist. Sicherlich darf man diese Erfolge auf Bezirksebene nicht überbewerten, erst auf Verbands- und Landesebene wird man sehen, wie weit es für die Kids wirklich gehen kann. Aber es ist doch immer wieder schön zu sehen, wie konkurrenzlos die Nachwuchsarbeit im Taubertal ist".

Sonntag stand dann traditionell im Zeichen der Erwachsenen. Auch hier fanden viel zu wenige der laut TTR offiziell 454 im Kreis Tauberbischofsheim aktiven Tischtennisspieler im Erwachsenenalter den Weg nach Lauda, doch das soll die Freude über unsere Erfolge nicht trüben.

  • In der Königsklasse (Herren S) gingen mit Miguel Degen, Maurice Anderlik und Benedict Behringer (FC Dörlesberg) 3 Spieler der TT-Schule bzw. des SVN an den Start. Miguel und Maurice wurden in dieselbe Vorrundengruppe gelost und dominierten ihre "Nicht-Niklashäuser" Gegner auch recht eindeutig. Vor Ulrich Adelmann (Lauda), Matthias Betz (Külsheim) und Marting Appel (Lauda) setzte sich Miguel mit 4:0 Siegen vor Maurice (3:1) durch.

    In Gruppe B sorgte Benedict gegen Marco Henninger (Külsheim) für große Augen, als er den mehrfachen Bezirksmeister aus früheren Jahren mit 3:2 niederrang. Im zweiten und dritten Spiel besiegte unser Abwehrer auch Gerhard Ihl (Lauda) sowie Marco Seeberger (Bobstadt). Etwas übermütig ging "Beni" dann im abschließenden Match gegen den gut aufspielenden Christian Degen (Grünenwört) zu Werke, so dass er hier mit 2:3 den Gruppensieg fast noch herschenkte. Doch am Schluss reichte ein mehr gewonnener Satz im Vergleich zu Ihl aus, um sich den direkten Einzug ins Halbfinale und somit den sicheren Bronzeplatz zu sichern.
    Während also Miguel und Benedict pausieren durften, musste sich Maurice im Viertelfinale gegen Henninger beweisen. Doch der Külsheimer Spitzenspieler konnte nur phasenweise dem Druck des Neu-Niklashäusers standhalten. Am Ende setzte sich Maurice verdient mit 3:1 durch.

    Im - auf vier Gewinnsätze ausgetragenen - Halbfinale konnte Benedict nur in den ersten beiden Sätzen gegen Maurice mithalten. Als dieser auch den zweiten Satz knapp für sich entschied, war der Widerstand des 13-Jährigen gebrochen und der zwei Jahre ältere Maurice sicherte sich den Finaleinzug.

    Leider erwischte Miguel im parallel ausgetragenen Spiel gegen Adelmann kein echtes Mittel gegen die knallharten Angriffe der Nummer 1 des ETSV Lauda. Am Ende musste der Topfavorit mit 2:4 gratulieren.

    Das Endspiel war dann eine ganz klare Angelegenheit. Maurice verstand es meist großartig, die "tödliche" Vorhand des Gegners zu eliminieren und seinerseits die Entscheidung offensiv zu suchen. Mit 4:0 holte sich der 15-Jährige am Ende hochverdient seinen ersten Meistertitel bei den Besten im Bezirk.

    An der Seite von Benedict sicherte sich Maurice zudem noch den Meistertitel im Doppel bei den Herren S.

  • Weitere Starter an diesem Tag waren die 10-jährige Lucia Behringer und der für die SG-Niklashausen/Dörlesberg spielende Levin Betzel. Während Levin in der Konkurrenz Herren A immerhin einen Sieg einfahren konnte, räumte Lucia als insgesamt erfolgreichste Starterin der TT-Schule so richtig ab.
    Die Damen-Einzelkonkurrenz dominierte Lucy nach Belieben. Ohne Satzverlust holte sie sich hier den Sieg.
    Auch die Konkurrenz Doppel Mixed (mit Partner Matthias Betz, Külsheim) wurde gewonnen.
    Im Damen-Doppel (mit Lena Behringer, Bobstadt) und im Doppel der Herren B (mit Udo Anderlik, Dörlesberg) reichte es nach jeweils zwei knappen Fünfsatzniederlagen in den Finals leider nur zu Silber.
    Überragend dann der Auftritt der zumindest körperlich kleinsten Spielerin des Sonntags bei den Herren B. Dank einer Änderung in der Wettkampfordnung sind Damen nun auch bei Bezirksturnieren in den Herrenkonkurrenzen spielberechtigt. Das nutzte die Dörlesberger Abwehrerin und besiegte in der Vorrunde Frank Schwager und Tina Neuser (beide Lauda), während sie dem späteren Turniersieger Valentin Fischer (Oberlauda) einen guten Kampf bot, den sie leider mit 1:3 verlor. Im Viertelfinale dann das Duell gegen Udo Anderlik. Mit 3:2 behielt Lucy die Nerven und schaffte den Halbfinaleinzug. Hier wollte sie nach 11:1 im ersten Satz gegen Peter Renk (Lauda) zu viel und ging im weiteren Verlauf etwas unüberlegt zu Werke, so dass sie am Ende knapp mit 2:3 unterlag. Doch Platz 3 bei den Herren B sowie 2 Meistertitel und 2 Vizetitel trösteten schnell über das verpasste Finale hinweg.

"Der dritte Platz von Miguel Degen ist zwar nicht ganz, was er und wir uns gewünscht haben, aber auf so hohem Niveau lässt sich schließlich gut jammern", meinte Trainer Behringer nach dem Ende der beiden langen Turniertage mit einem Augenzwinkern. "Was Maurice und Benedict in den letzten Wochen abliefern, ist schon Klasse. Von Lucy möchte ich gar nicht erst anfangen. Was die heute gezeigt hat, hat doch einigen die Sprache verschlagen".

Kritisch ergänzt Behringer noch: "Was mir allerdings große Kopfschmerzen bereitet, ist der anhaltende Abwärtstrend bei den Teilnehmerzahlen. Die Qualität in der Spitze ist in den einzelnen Wettbewerben schon ok, aber wenn sich der Großteil der Tischtennisspieler im Bezirk (auch im Taubertal) die Ergebnisse der Bezirksmeisterschaften lieber über Whatsappgruppen, click-tt oder mytischtennis liefern lässt, anstatt selbst aktiv mitzuwirken, muss man sich langsam Gedanken machen, ob der erhebliche Aufwand einer solchen Veranstaltung - sowohl für die Ausrichter als auch die Aktiven - noch gerechtfertigt ist. Wir reden in unserem Sport immer über "geburtenschwache Jahrgänge" oder den "großen Konkurrenten Fußball", aber ich persönlich glaube, die größten Konkurrenten unseres schönen Sports sind das heimische Sofa und die dämliche Angst, den einen oder anderen TTR-Punkt zu verlieren..."

(ausdrücklich ausgenommen von obiger Kritik sei der ETSV Lauda, der insgesamt die mit Abstand meisten Sportlerinnen und Sportler stellte)

 

Am Wochenende kam es in der Pfeiferhalle in Niklashausen zum Aufeinandertreffen des aktuellen Tabellenersten der Badenliga und der bislang noch ungeschlagenen Spvgg Ottenau. Die Taubertäler, welche nach langer Heimspielpause endlich wieder vor heimischen Publikum zu Werke gehen konnten, hatten sich viel vorgenommen. Kam man in der Rückrunde der vergangenen Saison nicht über ein Unentschieden in Ottenau hinaus, so wollte man dies Mal mit einem Sieg aus der Partie gehen und dabei den Fans wieder tolles Tischtennis bieten. Und so fieberten ca. 120 Zuschauer den ersten Ballwechseln entgegen.

Den ersten Punkt des Abends sicherten Malcherek/Bereziuk im Doppel gegen Kawka/Schweikert.
Niklashausen hatte in den Doppeln umgestellt und so standen sich danach Szlubowski/Dworakowski und Mai/Gonzales gegenüber. In tollen Ballwechseln konnte das heimische Duo das Match klar in 3 Sätzen für sich entscheiden. Danach stellten sich Fiederling/Degen dem starken Ottenauer 3er-Doppel entgegen, fanden aber nicht richtig ins Spiel und mussten so den ersten Zähler für die Gäste zulassen. So ging es immerhin mit einer kleinen Führung aus den Doppeln in die erste Einzelrunde.

Dort stellte zunächst Malcherek sein Gegenüber Kawka vor arge Probleme, welcher im ersten Satz nur ein mageres Pünktchen erzielen konnte, eher er nach 3 Sätzen klein Bei geben musste. Danach spielte Bereziuk Mai an die Wand so dass Niklashausen recht schnell mit 4:1 in Führung ging. Anschließend wehrte sich der Nordschwarzwälder Vranjic gegen Szlubowski mehr, welcher allerdings mit viel Routine nichts anbrennen lies und mit 3:1 einen weiteren Punkt beisteuern konnte. Nun ging Fiederling gegen Biedermann an die Platte. Unter den kritischen Augen der Fans entwickelte sich ein enges Match, welches das heimische Talent dominierte und auch in dieser Höhe nicht unverdient mit 3:0 gewinnen konnte. Jetzt musste Degen gegen Abwehrstrategen Schweikert ran. Doch der Niklashäuser wusste mit intelligentem Spiel zu überzeugen und rang seinem Gegner ein weiteres 3:0 ab. So führten die Taubertäler zwischenzeitlich mit 7:1. Danach ging es für Dworakowski gegen Gonzales. Der Spanier, welcher wohl der beste Spieler im hinteren Paarkreuz der Liga sein durfte, stellte den Niklashäuser vor große Probleme. Mit seinem druckvollen Spiel setzte er seinem Gegenüber mächtig zu und konnte so einen weiteren Punkt für die Gäste sichern, ehe es in die zweite Einzelrunde ging.

Diese begann ähnlich wie der erste. Mai haderte mit seiner Rückhand und musste sich so Malcherek glatt in 3 Sätzen geschlagen geben. Somit fehlte Niklashausen nur noch ein Spiel zum Sieg. Im Anschluss setzte Bereziuk gegen Kawka den Schlusspunkt des Abends und bescherte so seinem Team den 9:2 Sieg über Ottenau.

Die Fans waren sehr zufrieden mit der Leistung ihres Teams und so feierte man noch eine ganze Weile in der Halle und fachsimpelte über das Match sowie die noch bevorstehenden Aufgaben. Die Taubertäler Tischtenniscracks haben nun eine vierwöchige Spielpause, ehe es am Sa, 02.12.2017 wieder vor heimischem Publikum gegen den Tabellenzweiten TTC Odenheim geht.
„Mit dem heutigen Spiel meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden“, äußerte sich Teammanager Kohl nach dem Spiel. „Wir werden die Pause nutzen und uns gut vorbereiten, damit wir für das Duell der „Giganten“ gerüstet sind.“

 

Am kommenden Wochenende hat das Warten endlich ein Ende und nach mehr als einem Monat Pause können nun auch die heimischen Fans in Niklashausen endlich wieder Badenliga-Atmosphäre in der Pfeiferhalle genießen. Die Spvgg Ottenau reist am Samstag, 04.11.2017 ins beschauliche Taubertal und wird dem Tabellenführer SV Niklashausen wieder einiges abverlangen. Die Nordschwarzwälder haben zwar erst drei Spiele bestritten, sind aber als einziges Team der Liga noch ungeschlagen. Und genau das möchten die Tischtennis-Cracks des SV Niklashausen an diesem Samstag gerne ändern und wieder tolles, attraktives Tischtennis bieten, nachdem das zuletzt beim Unentschieden in Offenburg leider nur phasenweise gelungen ist.
Zunächst wird der Fokus wieder klar auf den Eingangsdoppeln liegen, um möglichst mit einem Vorsprung in die erste Einzelrunde zu starten. Im Vorderen Paarkreuz sollten die Vorteile auf Niklashäuser Seite liegen, während das Stärkeverhältnis im mittleren Paarkreuz recht ausgeglichen sein sollte. Mit Vorsicht zu genießen wird das hintere Ottenauer Paarkreuz sein, das mit Schweikert und Gonzales noch gänzlich ungeschlagen ist.

Daher warten spannende Spiele auf die hoffentlich zahlreich anwesenden Fans. Die bewirtete Pfeiferhalle öffnet ihre Pforten um 18 Uhr, ehe es um 19 Uhr dann „rund“ geht. Im Anschluss trifft man sich zum Apres-TT im goldenen Adler in Höhefeld.

Am vergangenen Samstag traf die Badenligamannschaft des SV Niklashausen im weit entfernten Offenburg auf eine der bis dato schlechtesten Mannschaften der Liga. Obwohl die Hausherren sogar ohne ihre beiden Spitzenspieler antraten, kam der Favorit ins Straucheln und am Ende noch einmal mit einem blauen Auge davon.

Die Taubertäler gingen in den üblichen Aufstellungen in die Eingangsdoppel. Doch sowohl Malcherek/Bereziuk, als auch die anderen beiden Doppel taten sich schwer und brachten am Ende nichts Zählbares zusammen so dass man erstmals mehr als überraschend mit 0:3 ins Hintertreffen geriet.
Zu Beginn der Einzelrunde konnten Malcherek und Bereziuk dann zu alter Stärke zurückfinden und ihre Gegner Becker und Sagan klar dominieren. So kam Niklashausen wieder auf 2:3 heran, ehe Fiederling in 4 Sätzen Danzeisen unterlag und Offenburg seinerseits die Führung weiter ausbauen konnte. Routinier Szlubowski zeigte Karcher dann seine Grenzen auf und konnte das Spiel klar 3:0 für sich entscheiden. Im hinteren Paarkreuz wurden die Punkte ebenfalls geteilt, als Dworakowski wieder für Niklashausen punkten konnte und Degen die 5:4 Führung für Offenburg zulassen musste.
So ging es mit einem knappen Rückstand für Niklashausen in die zweite Einzelrunde.
Hier folgte dann der nächste Schock, als Malcherek und Bereziuk völlig unerwartet jeweils gegen Sagan und Becker verloren und Offenburg mit 7:4 davonzog. Doch konnten Szlubowski und Fiederling die Morgenluft witternden Ortenauer mit Siegen über Danzeisen und Karcher vorerst stoppen und ihr Team wieder auf einen Zähler heranbringen. Ganz eng ging es im Spiel Dworakowski gegen Käshammer zu. Letzterer konnte eine Schlüsselstelle im vierten Satz, den er mit 19:17 gewinnen konnte, für sich entscheiden und so den achten Punkt für Offenburg in fünf insgesamt hart umkämpften Sätzen klarmachen. So schien Niklashausen schon am Range der Niederlage.
Doch Degen konnte nach toller Vorstellung gegen Schreiner den vorletzten Punkt für Niklashausen einfahren, bevor es in das alles entscheidende Schlussdoppel ging. Das Spiel über Sieg für Offenburg oder Unentschieden für Niklashausen gewannen am Ende die Taubertäler so dass man sich mit einem leistungsgerechten 8:8 trennte.

Zudem hatte Niklashausen weiteres Glück, als die TTSF Hohberg am selben Abend dem Mitkonkurrenten TTC Singen die erste Niederlage beibringen konnte und so Niklashausen auch nach diesem Spieltag weiter auf Platz 1 der Tabelle rangiert.
Für die Taubertäler stehen in den kommenden 3 Heim- sowie einem finalen Auswärtsspiel der Vorrunde insgesamt 4 Endspiele gegen die bis dato stärksten Mannschaften (Ottenau, Odenheim, Singen & Hohberg) der Liga an, in denen klar die Spreu vom Weizen getrennt werden wird.

 

Am badenligafreien Wochenende trafen sich im rheinland-pfälzischen Westerburg die 48 besten Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland, um die Qualifikation zur nächsten Ebene in Angriff zu nehmen. Für die TT-Schule ging Felicia Behringer - bereits zum dritten Mal in Serie - an den Start. Nach Platz 18 im Vorjahr hatte sie in diesem Jahr ein klares Ziel vor Augen. Platz 1 oder 2 in der Vorrunde, was die Direktqualifikation für die nächste Stufe bedeuten würde.

Nach einem deutlichen 3:0-Erfolg gegen Sophia Zahradnik (Bayern) geriet das Vorhaben zwischenzeitlich in große Gefahr, als sich Felicia etwas überraschend der niedersächsischen Spielerin, Linn Hofmeister, mit 2:3 geschlagen geben musste. Es folgten ein wiederum klares 3:0 gegen Laura Bernhard (Sachsen-Anhalt) sowie ein 3:1 gegen Charlotte Schönau (westdeutscher TT-Verband). Vor dem abschließenden Gruppenendspiel gegen die Hessin Ayumu Tsutsui ergab sich nunmehr eine enorm gefährliche Situation. Ein Satzgewinn würde reichen, um Platz 2 in der Vorrunde zu sichern, eine 0:3-Niederlage würde evtl. Platz 3 und dann im schlimmsten Fall aufgrund der in diesem Fall in die Zwischenrunde übertragenen Niederlage gegen Hofmeister schon das Ende ihrer "nationalen Ambitionen" in dieser Saison bedeuten. Doch auf "hätte, wenn und aber" oder auf irgendwelche Rechenspielchen hatte die 14-Jährige wohl keine Lust. Stattdessen entschied sie sich, ihre Bestleistung abzurufen und das Spiel gegen die Topgesetzte der Gruppe mit 3:1 zu gewinnen.

Sie schloss die Vorrunde zwar nicht als 1. ab (Tsutsui sicherte sich den Gruppensieg bei gleichem Spiel- und Satzverhältnis aufgrund des besseren Punkteverhältnisses), doch den Sieg gegen die Hessin nahm Felicia mit in die Zwischenrunde. Hier setzte es zunächst zum Abschluss des ersten Turniertages gegen die große Turnierfavoritin, Leonie Berger (westdeutscher TT-Verband) die erwartete Dreisatzniederlage. Doch Sonntagmorgen dominierte unsere Abwehrkünstlerin ihre nächste Gegnerin (Franziska Brickl, Bayern) relativ deutlich und schloss mit einem ungefährdeten 3:1 die Zwischenrunde als Zweite ab.

In der Endrunde trafen gleich 3 Spielerinnen aus Baden-Württemberg in den Spielen um die Plätze 5-8 aufeinander. Den Anfang machte das "ewig junge" Duell gegen Trainingspartnerin Melissa Friedrich von der TTG Neckarbischofsheim. In einem engen 5-Satzspiel setzte sich Felicia mit 3:2 durch. Das abschließende Platzierungsspiel um Platz 5 ging dann allerdings denkbar knapp mit 2:3 an das Bietigheimer Ausnahmetalent, Annett Kaufmann.

Die Niederlage zum Abschluss konnte jedoch Felis Freude über ihren bisher größten Karriereerfolg nicht trüben. Platz 6 ist erstmal eine sehr gute Ausgangsposition für die kommenden Aufgaben. In knapp einem Monat geht es dann in Neckarsulm beim TOP24 um die Qualifikation zur abschließenden Ranglistenebene sowie um die Direktqualifikation zu den deutschen Schülermeisterschaften im nächsten Frühjahr.  

9:5 konnte der SV Niklashausen das Derby in der Tischtennisbadenliga beim TV Mosbach für sich entscheiden. Auch wenn das Ergebnis auf den ersten Blick einen ungefährdeten Sieg vermuten lässt, so war es am Ende doch hart erarbeitet. Aber der Reihe nach.

Zunächst konnten Malcherek & Bereziuk den ersten Zähler für die Gäste aus dem Taubertal einfahren. Gleichzeitig mussten Szlubowski und Degen gegen das gegnerische Spitzendoppel Wirkner/Fetzer ran, das wohl eines der besten – wenn nicht das beste – der Liga ist. Die ersten beiden Sätze konnten die Hausherren für sich entscheiden. Doch nach kämpferischer Leistung kamen die Niklashäuser sogar auf 2:2 heran, ehe der Punkt im fünften Satz dann doch an Mosbach ging. Fiederling und Dworakowski präsentierten sich stark und so ging man mit einem kleinen Vorsprung von 2:1 in die erste Einzelrunde.

Hier traf Bereziuk gleich auf Spitzenspieler Wirkner. In fünf hart umkämpften Sätzen feuerten sich beide die Bälle nur so um die Ohren. Die vielen mitgereisten Fans aus dem Taubertal pushten ihren Spieler lautstark nach vorne so dass dieser am Ende knapp triumphieren konnte und sein Team mit 3:1 in Front brachte. Malcherek erwischte nicht den besten Tag und musste anerkennen, dass Ex-Doppelweltmeister Steffen Fetzner eben noch nicht zum alten Eisen gehört. Eng war auch die Partie von Fiederling gegen Mara, welche der Tscheche am Ende mit 13:11 im fünften Satz für sich entscheiden könnte und so Mosbach 3:3 ausgleichen konnte. Danach fand Szlubowski gegen Härle zu alter Stärke zurück, ehe Degen sein Gegenüber Frick besiegen konnte und Dworakowski mit einem Sieg gegen Nachwuchstalent Martin Sejdijevic den Spielstand zugunsten von Niklashausen zwischenzeitlich auf 6:3 hochschrauben konnte.

Die zweite Einzelrunde begann ähnlich wie die erste. Malcherek unterlag Wirkner in vier Sätzen und Bereziuk rang Fetzner in fünf Sätzen nieder. Szlubowski hatte im Anschluss leichteres Spiel gegen Mara so dass man nun mit 8:4 in Führung ging. Leider konnte Fiederling auch gegen Härle nicht gewinnen so dass Mosbach noch einmal auf 8:5 herankam. Den Schlusspunkt setzte Dworakowski, der mit sehenswertem Rückhandspiel Frick dominierte und glatt mit 3:0 schlagen konnte.
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So führt Niklashausen nach 4 Spieltagen und 4 gewonnenen Spielen die Tabelle gemeinsam mit Odenheim an. Nach einem spielfreien Wochenende geht es am Sa, 28.10.2017 nach Offenburg, ehe im November eine Serie von drei Heimspielen startet.

 

 

Am kommenden Wochenende muss das Tischtennisteam des SV Niklashausen zum Auswärtsderby nach Mosbach. Während Niklashausen nach 3 Siegen die Liga an der Spitze anführt, kann Mosbach lediglich ein gewonnenes Spiel verzeichnen und befindet sich damit in der unteren Tabellenhälfte. Daher muss das Team um den ehemaligen Doppelweltmeister Steffen „Speedy“ Fetzner alles geben, um im Kampf um den kleinen weißen Balls gegen die Taubertäler zu bestehen.
Niklashausen möchte hingegen seinerseits erneut punkten um den Tabellenzweiten Odenheim auf Abstand zu halten. Leicht wird dies allerdings nicht werden, bietet Mosbach mit Fetzner und Wirkner doch eines der stärksten vorderen Paarkreuze der Liga auf. Auch der Rest des Teams mit Mara, Härle, Frick & Co darf keineswegs unterschätzt werden. „Da muss man schon sein bestes Tischtennis zeigen, wenn man in Mosbach siegen möchte. Aber ich bin guter Dinge, dass wir das hinbekommen“, gibt sich Teammanager Kohl zuversichtlich. Besonders gespannt ist er auch, ob es Talent Jan Fiederling weiterhin gelingt, eine weiße Weste im mittleren Paarkreuz zu behalten. Aktuell kann dieser eine 4:0 Bilanz vorweisen.
Ein Derbyspiel gepaart mit der aktuellen Tabellensituation könnte auch auswärts als zusätzlicher Zuschauermagnet wirken, ist Mosbach doch gerade mal eine Autostunde von Niklashausen entfernt.
Daher hofft der SV auf zahlreise mitgereiste Fans, die ihr Team lautstark unterstützen werden.
Spielbeginn in Mosbach ist um 18:30 Uhr in der Jahnhalle im Hammerweg.

 

Gestern stand für die Tischtennisspieler des SV Niklashausen wieder eine weite Fahrt ins Breisgau zu FT V. 1844 Freiburg II auf dem Programm. Beim Aufsteiger und aktuell Tabellenletzten der Badenliga wollte man die nächsten Punkte einfahren und sich so weiter auf einer der vorderen Positionen der Tabelle festsetzen.

Das Spitzendoppel der Taubertäler brachte den ersten Zähler der Partie ein, ehe die anderen beiden Doppel jeweils über 5 Sätze gehen mussten, um letzten Endes den Freiburgern teils knapp die Spiele abzuringen. So ging man erstmals in der Saison nach den Doppeln mit 3:0 in Führung.
Danach folgte ein kurzer Schockmoment, als Bereziuk überraschend gegen den Breisgauer Spitzenspieler Salomon Brugger glatt in 3 Sätzen unterlag. Im Anschluss ließen aber Malcherek, Fiederling und Szlubowski nichts anbrennen und erhöhten schnell auf 6:1. Mehr Gegenwehr erfuhr das hintere Niklashäuser Paarkreuz. Degen und Dworakowski mussten beide über die komplette Distanz von 5 Sätzen gehen. Dennoch behielten sie im richtigen Moment die Nerven, so dass Niklashausen mit 8:1 davonzog. Den Schlusspunkt des Abends setzte Malcherek, der Brugger dominierte und klar mit 3:0 besiegen konnte.

Nach diesem Spieltag rangiert der SV Niklashausen an der Tabellenspitze, dicht gefolgt vom TTC 95 Odenheim. Nächste Woche muss der Spitzenreiter zum Derby nach Mosbach. Dort warten mit Ex-Weltmeister Steffen „Speedy“ Fetzner sowie Heiko Wirkner ganz andere Kaliber als in Freiburg, so dass für Spannung garantiert werden kann.  

Eilmeldung: Auswärtssieg in Freiburg !! 9:1 !!


Am morgigen Samstag muss unsere Badenliga-Mannschaft wieder weit reisen um an Punkte zu kommen.
Diese warten nämlich beim Aufteiger Freiburg II auf unsere Jungs. Die Mannschaft aus dem Breisgau konnte
keines ihrer beiden Spiele bisher gewinnen und rangiert deshalb aktuell auf dem vorletzten Platz.
Dennoch darf man diese Aufgabe nicht unterschätzen und muss konzentriert zu Werke gehen, möchte man
sich am Ende doch für die lange Anreise belohnen. Gut in die Doppel starten, und dann schnell nachlegen soll
daher die Devise sein. Auch "Oldie" Darek Szlubowski möchte endlich wieder doppelt punkten, konnte er doch
in den letzten beiden Spielen nur 1 von 4 Einzeln gewinnen.
Somit sollte genug Motivation vorhanden sein, ehe es nächste Woche im Lokalderby in Mosbach gegen "Speedy"
Fetzner geht.

ps. : Ich bitte um Nachsicht, dass es diese Woche keinen Vorbericht in der Zeitung gibt. Aber auch ich muss
        ab und zu arbeiten und kann mich nicht 24/7 um TT kümmern ;)

 

Am Samstag empfingen die Tischtennis-Cracks des SV Niklashausen die Gegner aus Oftersheim. Zum ersten Mal durften die Zuschauer die Spiele der neuformierten Mannschaft vor heimischer Kulisse verfolgen. Trotz der frühen Spielansetzung um 18 Uhr fanden sich immerhin um die 80 Zuschauer in der Pfeiferhalle ein.

Im ersten Doppel des Abends ließen Malcherek & Bereziuk ihren Gegnern keine Chance und stellten rasch auf 1:0. Die beiden anderen Doppelpartien waren hart umkämpft. Den besseren Ausgang erwischten Fiederling & Dworakowski, die ihren Gegnern ein 3:2 abringen konnten, während Szlubowski & Degen ihrerseits mit 2:3 unterlagen und so das 2:1 für Oftersheim zulassen mussten.

So ging es mit einem kleinen Vorsprung in die erste Einzelrunde, die Malcherek mit einem glatten 3:0 über seinen Gegner Weidenauer eröffnete. Danach konnte Bereziuk ebenso sicher gegen Abwehrstrategen Berlinghof nachlegen und für sein Team weiter auf 4:1 erhöhen. Nun kam Szlubowski gegen Adler an die Reihe, der in 4 hart umkämpften Sätzen die bessere Tagesform seines Gegenübers anerkennen musste, und so Oftersheim auf 4:2 verkürzen konnte. Fiederling konnte seine tolle Leistung aus dem letzten Spiel wiederholen und brachte seine Mannschaft weiter mit 5:2 in Front, ehe Neuzugang Dworakowski mit tollen Rückhandbällen gegen Ruby dominierte und so auf 6:2 stellte. Degen machte im Anschluss nicht sein bestes Spiel, so dass es mit einer 6:3 Führung in die zweite Einzelrunde ging.

Zu Beginn dieser bot sich den Zuschauern wieder dasselbe Bild. Malcherek und Bereziuk zeigten tolles Tischtennis und ließen ihren Gegnern keine Chance. So gingen die Taubertäler weiter mit 8:3 in Front. Nun musste Szlubowski gegen Korn ran und lag plötzlich etwas überraschend mit 0:2 zurück.
Mit einer fulminanten Aufholjagd gelang es ihm am Ende doch noch sein Gegenüber mit einem knappen aber verdienten 3:2 zu besiegen und so den 9:3 Sieg unter tosendem Applaus der Fans für Niklashausen zu besiegeln.

Mit zwei Siegen aus zwei Spielen geht es nächstes Wochenende ins weit entfernte Freiburg, wo auf die Spieler aus dem Taubertal mit Aufsteiger Freiburg II eine durchaus lösbare Aufgabe wartet.

 

Eilmeldung: SV Niklashausen besiegt Oftersheim mit 9:3!

Nach der langen Sommerpause hat das Warten nun auch im Taubertal endlich ein Ende, und man kann die Abende samstags wieder beim Badenliga-Tischtennis in Niklashausen verbringen. So steigt am kommenden Samstag 30.09.2017 (ausnahmsweise schon) um 18 Uhr die Heimpremiere der Tischtennis-Cracks aus dem Taubertal in der Pfeiferarena.

Tolles Tischtennis möchten Krzysztof Malcherek, Dariusz Szlubowski, Jan Fiederling und Miguel Degen, sowie die beiden Neuzugänge Piotr Bereziuk und Rafal Dworakowski präsentieren und hoffen wieder auf die lautstarke Unterstützung der zahlenreichen Fans als siebten Mann. Dworakowski hat schon viel über die tolle Atmosphäre bei den Heimspielen in Niklashausen gehört und freut sich schon, hier sein Können unter Beweis stellen zu dürfen, wie er sagt.

Nachdem Niklashausen das erste Spiel der Saison auswärts beim ESV Weil am Rhein mit 9:6 gewinnen konnte, möchte man nun zuhause gegen den Gast von TTG EK Oftersheim gerne nachlegen. Oftersheim, das durch einen Sieg bei der starken DJK Offenburg auch 2 Zähler für sich verbuchen konnte, wird es den Hausherren nicht leicht machen. Deshalb wird zunächst wieder viel auf die Doppel ankommen. Im vorderen und mittleren Paarkreuz liegen die Vorteile klar auf Niklashäuser Seite, während das hintere Paarkreuz eher ausgeglichen sein durfte.
Auch darf man gespannt sein, ob es Jan Fiederling gelingt, seine tolle Leistung aus dem Spiel in Weil am Rhein, wo er beide Spiele gewinnen konnte, erneut an die Platte zu bringen.

Die Pfeiferhalle in Niklashausen öffnet ihre Pforten bereits um 17 Uhr. Bei Kaffee und Kuchen können die Zuschauer so auf ca. 120 Sitzplätzen zunächst einen Blick in das neue Saisonheft werfen, während sich die Spieler warmspielen und auf das Spiel vorbereiten. Ab 18 Uhr startet dann der Kampf um den  weißen Plastikball gegen Oftersheim inkl. gewohnter Bewirtung. Der SV Niklashausen freut sich auf zahlreiche Gäste.

 

Zum Saisonauftakt in der Tischtennis-Badenliga musste der SV Niklashausen am vergangenen Wochenende gleich nach Weil am Rhein reisen. In der Rückrunde der letzten Saison schlug man Weil knapp mit 9:7, das sich zur neuen Runde nochmals personell verstärken. Konnte.

Mit Krzysztof Malcherek, Dariusz Szlubowski, Jan Fiederling und Miguel Degen bleibt das Niklashäuser Team auf 4 Positionen unverändert. Piotr Bereziuk und Rafal Dworakowski konnten rechtzeitig als Neuzugänge verpflichtet werden und verstärken das vordere und hintere Paarkreuz. Dieses Spiel sollte die erste Bewährungsprobe für die neu formierte Mannschaft sein.

Zunächst scheiterten Szlubowski und Degen in 5 hart umkämpften Sätzen knapp am gegnerischen Spitzendoppel Joset/Kovac, bevor Malcherek und Bereziuk wieder auf 1:1 ausgleichen konnten. Taktisch wollte Weil mit einem Vorsprung aus den Eingangsdoppeln gehen, indem mit Tu/Eise ein sehr starkes drittes Doppel aufgeboten wurde, gegen das mit Fiederling/Dworakowski letztlich auf Niklashäuser Seite kein Kraut gewachsen war.

Im ersten Einzel des Abends musste Bereziuk gegen den Weiler Spitzenspieler Joset ran. Nach 0:2 Rückstand startete der Niklashäuser eine furiose Aufholjagd und konnte so sein Spiel noch gewinnen, ehe Malcherek die Taubertäler mit 3:2 in Führung brauchte. Danach war Fiederling an der Reihe, der in der neuen Saison im mittleren Paarkreuz aufschlägt. Zunächst ging der Südbadener Tu mit 1:0 mehr oder weniger erwartungsgemäß in Führung. Danach überzeugte Fiederling mit starkem Angriffsspiel und konnte ausgleichen. Infolge dessen gelang es dem Niklashäuser Talent, seinen Gegner in zwei weiteren Sätzen in die Knie zu zwingen und stellte somit auf 4:2. Danach taten sich Szlubowski und Degen schwer und mussten so den Ausgleich auf 4:4 für Weil zulassen. Dworakowski gewann bei seinem Badenliga-Debüt sein erstes Spiel, so dass der SV Niklashausen die erste Einzelrunde knapp mit 5:4 für sich entscheiden konnte.

Die zweite Einzelrunde begann ähnlich wie die erste. Nachdem Malcherek 2 Matchbälle von Joset abwehren musste und noch knapp gewinnen konnte, tat sich Bereziuk leichter und brachte die Taubertäler mit 7:4 in Front. Szlubowski erwischte nicht den besten Tag, so dass Weil wieder auf 7:5 herankam. Danach bewies Fiederling, dass er auch gegen Abwehrspezialist Kovac die richtigen Mittel parat hatte und stellte auf 8:5, bevor Dworakowski noch einen weiteren Zähler für die Südbadener zulassen musste. Den Schlusspunkt setzte Degen mit einem glatten 3:0 im Duell der „Sechser“ und sicherte so den 9:6 Erfolg über Weil.

Das Badenligateam des SV Niklashausen freut sich nun auf sein erstes Heimspiel am Samstag, 30.09.2017 um 18:00 Uhr gegen TTG EK Oftersheim. In einer hoffentlich gut besuchten Pfeiferhalle möchte man vor heimischem Publikum die nächsten Punkte einfahren und mit Spitzentischtennis begeistern.

 

Eilmeldung: SV Niklashausen gewinnt in Weil mit 9:6.

Am kommenden Samstag startet der SV Niklashausen wieder in eine neue Tischtennis Badenligasaison. Nach den personellen Veränderungen in der Talentschmiede und dem vergangenen Übergangsjahr möchte man nun wieder oben angreifen.
Für das Aushängeschild des SV Niklashausen präsentiert Manager Bastian Kohl 2 starke Neuzugänge. So kommt neben Piotr Bereziuk, der vergangene Saison beim bayerischen Nachbarn TTC Kist in der Oberliga spielte, auch Rafal Dworakowski aus der 2. polnischen Liga ins Team. Während Bereziuk neben Malcherek im vorderen Paarkreuz aufschlagen wird, soll Dworakowski gemeinsam mit Degen die Punkte im hinteren Paarkreuz sichern. In der Mitte setzt man mit Darek Szlubowski auf altbewährtes, geht der Routinier doch schon in seiner 6. Saison für Niklashausen auf Punktejagd. Zudem darf sich Nachwuchstalent Jan Fiederling zum ersten Mal im mittleren Paarkreuz beweisen.

In dieser Aufstellung möchte man im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mitreden.

Die erste Bewährungsprobe für die Taubertäler wartet beim weit entfernten ESV Weil am Rhein. In der Rückrunde der vergangenen Saison konnte der SV Niklashausen das Spiel knapp mit 9:7 für sich entscheiden. Aber auch die Südbadener konnten mit Altermatt einen weiteren Spitzenspieler für sich gewinnen. „Das Spiel wird sicher ähnlich spannend wie in der letzten Saison werden. Aber ich bin zuversichtlich, dass meine Mannschaft wieder Topleistungen abrufen und so die Punkte nach Hause bringen kann“, gibt sich Kohl optimistisch.

Spielbeginn in Weil ist um 17 Uhr. Die Hallenadresse für Fans ist: Turnhalle Leopoldschule, Stüdlestr. 2, 79576 Weil am Rhein

 

Sieben Wochen nach ihrem Top-Resultat bei der Baden-Württembergischen TOP16-Rangliste in der Altersklasse U15 schloss Bundeskaderspielerin Felicia Behringer nach vier harten Trainingswochen die Saisonvorbereitung mit der Teilnahme an den BaWü-Einzelmeisterschaften für Leistungsklassen (vormals BEM für Verbandsklassen) ab.

Einerseits sollte nach den vielen Technik-, Kraft- und Konditionseinheiten der Sommerferien wieder erste Wettkampfpraxis gesammelt werden, andererseits war natürlich auch die Qualifikation zur "Deutschen" ein Ziel, für das sich der Samstagsausflug ins württembergische Metzingen (Reutlingen) lohnen würde.

In der Vorrunde merkte man der Abwehrspielerin zunächst die hohen Trainingsumfänge der Vorwochen an. Etwas müde in den Beinen aber mental stark erkämpfte sie sich zum Auftakt der Vorrunde gegen die sehr gut agierende Schefflenzer Verbandsligaspielerin Dorothea Edelmann einen knappen Fünfsatzerfolg (17:15 im Entscheidungssatz). Die beiden anderen Gruppenspiele nahmen mit 3:0 und 0:3 einen klaren Verlauf.

Über deutliche 3:1-Siege im Viertelfinale gegen Nina Merkel (TTF Rastatt) bzw. im Halbfinale gegen Turnierfavoritin Antonia Bernhard (SSV Schönmünzach) zog Felicia dann ins Finale ein und darf sich somit auf ihre erste Teilnahme bei einer Deutschen Meisterschaft bei den Damen freuen.

Im Endspiel gegen Jessica Herrman (SV Westgartshausen) fehlte der Badenligaspielerin trotz guter Leistung jeweils am Satzende der "finale Punch", so dass sie ihrer im gesamten Turnier ungeschlagenen Gegnerin schließlich zum verdienten Turniersieg gratulieren musste.

 

Die neuen Trikots unserer Badenligamannschaft sind zumindest schon mal da.

 

 

 

Nachdem nun auch die Ranglistensaison zu Ende ist und im Sommerloch etwas Zeit zum "Reflektieren" bzw. anderen fragwürdigen Aktivitäten bleibt, wurden die QTTR-Werte der aktuellen Mitglieder der Tischtennisschule endlich mal wieder aktualisiert.

Über Sinn und Unsinn bzw. Vor- und Nachteile dieses jetzt seit einigen Jahren existierenden Punktesystems kann man trefflich diskutieren und streiten. Fakt ist jedoch, der Wert hat seine Bedeutung und wird mittlerweile nicht mehr nur für die Mannschaftsaufstellungen oder unter "Prahlhansen" sondern immer häufiger auch für die wichtigen Setzlisten der Ranglisten- und Meisterschaftsturniere herangezogen.

Während die Mannschaftsaufstellungen anhand der Mai-Werte (Q2/17, unter Berücksichtigung der jeweiligen Toleranzen) vorgenommen wurden, ist der August-Wert maßgeblich für die wichtigen Turniere bis zum Jahresende, z.B. Bezirksmeisterschaften, DTTB-Ranglisten, BaWü-Einzelmeisterschaften, etc.

Unsere Spielerinnen und Spieler haben sich auch hier im Verlauf des letzten Jahres teilweise enorm steigern können. Die folgenden Veränderungen bzw. Zuwächse wurden bei den Spielern, die seit Juni 2016 bei uns trainieren, innerhalb der letzten 12 Monate verzeichnet:

  1. Felicia +256 Punkte
  2. Benedict +147 Punkte
  3. Maurice +141 Punkte
  4. Benjamin +113 Punkte
  5. Ben +76 Punkte
  6. Max + 67 Punkte
  7. Lucy +60 Punkte
  8. Nils +45 Punkte
  9. Levin +39 Punkte

Erstmals führt seit heute mit Felicia (1658 TTR-Punkte) ein Mädchen das interne QTTR-Ranking an.

Ob das für die Jungs ein Ansporn ist, sich in der kommenden Saison erneut voll reinzuhängen ? :-)

Weitere Infos zu den TTR-Werten und der Entwicklung der einzelnen Spieler auf Bezirks-, Verbands-, Landes- und Bundesebene findet ihr unter:

Aktuelle Ranglistenpositionen und TTR-Entwicklung

 

 

 

Es sind zwar noch gut drei Monate bis zu den ersten Spielen der neuen Spielzeit, doch für Interessierte sind die Staffeleinteilungen von der Kreisliga C bis hin zur Badenliga bereits auf click-tt ersichtlich. Selbstverständlich kann es auf Bezirks-/Kreisebene (insbesondere im Jugendbereich) noch Änderungen geben.