Trotz aller Bemühungen unterlag der SV Niklashausen am vergangenen Samstag beim Heimspiel des gegen die TTSF Hohberg knapp mit 7:9. Bedingt durch den krankheitsbedingten Ausfall von Fiederling, ging man nun zum zweiten Mal mit Nachwuchstalent Anderlik ins Rennen. Wieder dabei war auch Dworakowski, der nun im mittleren Paarkreuz aufschlagen musste.

Zu Beginn der Begegnung das gewohnte Bild, so dass man nach den Doppeln mit 1:2 ins Hintertreffen geriet. Daran konnte auch der starke Auftritt von Szlubowski und Dworakowski gegen das gegnerische Spitzendoppel Bußhardt/Löffler nichts ändern, die denkbar knapp im 5ten Satz scheiterten.
In der ersten Einzelrunde ging es zwischen Malcherek und Löffler sowie Bereziuk und Bußhardt heiß her. Jedoch fehlte jeweils im Entscheidungssatz das Quäntchen Glück so dass beide Einzel denkbar knapp mit 12:14 bzw. 10:12 verloren gingen und Hohberg seine Führung zwischenzeitlich auf 4:1 ausbauen konnte. Danach hatte Szlubowski leichtes Spiel gegen Schaufler und brachte die Taubertäler wieder auf 2:4 heran. Im Anschluss folgte der erste Auftritt von Dworakowski im mittleren Paarkreuz. Gegen seinen wesentlich stärker eingeordneten Gegenspieler Neumaier lief er zum Erstaunen der ca. 80 Zuschauer zu Bestform auf, und schaffte es, diesem in 5 umkämpften Sätzen den Schneid abzukaufen. Spannung lag in der Luft als Miguel Degen gegen seinen Namensfetter Jonas Degen an die Platte musste. Trotz verlorenem erstem Satz schaffte es Degen, das Spiel an sich zu reißen und für seine Mannschaft zum 4:4 auszugleichen, während Anderlik gegen Gühr gut mitspielte, später aber die Klasse seines Gegners anerkennen musste. So lagen die Taubertäler zur Halbzeit knapp mit 4:5 zurück.

Jedoch keimte wieder Hoffnung auf, als Malcherek Bußhardt in weiteren 5 Sätzen besiegen konnte. Bereziuk brauchte hingegen gegen Löffler nur 3. So führte man erstmals mit 6:5. Allerdings hatten die Gäste das richtige Gegenmittel so dass weder Szlubowski noch Dworakowski abermals punkten konnten. So lag man wieder 6:7 hinten. Dennoch erlebten die Zuschauer einen tollen Tischtennisabend, der sich aufgrund vieler 5-Satz-Entscheidungen schon in fortgeschrittenem Zustand so gegen 22:30 Uhr befand, als Degen für sein zweites Spiel gegen Gühr an die Platte musste. Mit starken Bällen schaffte er es, seinen Gegner in Schach zu halten und nochmals für seine Mannschaft zum 7:7 auszugleichen. Auch Anderlik gab alles, konnte aber die erneute Niederlage gegen Degen nicht verhindern. Im Abschlussdoppel fehlte es Niklashausen an Präzision und Konstanz, so dass das Match knapp mit 7:9 nach 4 Std 5 min Spielzeit verloren ging.

Nachdem man den Abend gemeinsam beim Schnitzelessen ausklingen ließ, ging es für die Niklashäuser nach denkbar kurzer Nacht um 8:30 Uhr bereits wieder auf große Fahrt nach Ottenau.
Dort wartete der nächste Tabellennachbar. Ähnlich knapp wie am Vorabend ging es auch hier zu, allerdings mit besserem Ausgang. Zunächst wieder der Rückstand nach den Doppeln 1:2. Danach konnten sowohl Bereziuk und Malcherek als auch Szlubowski und Dworakowski punkten und ihr Team mit 5:2 in Front bringen. Danach scheiterte Degen knapp in 5 Sätzen und auch Anderlik konnte nicht punkten. Dennoch führte man knapp mit 5:4. Diesmal gaben sich beide Spitzenspieler keine Blöße und konnten weitere 2 Zähler beisteuern. Auch auf Szlubowski war wieder Verlass so dass zwischenzeitlich mit 8:4 in Führung ging. Den Sieg zum Greifen nah hatte sowohl Niklashausen als auch Dworakowski, der knapp in 5 Sätzen gegen Biedermann scheiterte. Degen hatte sein Pulver wohl am Vorabend schon verschossen und so seinem Gegner Vranjic nicht genügend entgegenzusetzen. Nachdem auch Anderlik nicht punkten konnte, verspielte das Schlussdoppel dann den Sieg so dass man sich mit einem leistungsgerechten 8:8 zufriedengeben musste.
Nach einer längeren Spielpause geht es nun für die Taubertäler am Doppelspieltag 24/25.02.2018 gegen Weil und Oftersheim weiter, wo man fest mit weiteren Punkten rechnet.