Benedict zum Auftakt des letzten Schülerjahres mit "best performance ever".

Wenn man von 11 Spielen 6 Mal in den 5. Satz geht und dabei nur eines gegen den späteren Turniersieger mit 9:11 verliert, spricht das für die bei Abwehrspielern unverzichtbare Moral und Kampfbereitschaft, die sich irgendwann einmal auszahlt.

Vom Totalabschuss bis zu Platz 5 oder 6 reichten die Hoffnungen bzw. Befürchtungen im Vorfeld dieses sportlich am höchsten zu bewertenden Turniers auf Landesbene.

Am Ende wurde es an diesem Wochenende in Freiburg Bronze, und die erste Einzelmedaille auf BaWü-Ebene wird nun zurecht einen Ehrenplatz in "Benis" Trophäensammlung einnehmen.

Benedicts Schwestern machten ihre Sache im Großen und Ganzen auch sehr zufriedenstellend, insbesondere Felicia zeigte sich nach ihrer schweren Verletzung nach der deutschen Meisterschaft im April wieder deutlich verbessert. Mit großer Laufbereitschaft und im Athletikbereich sichtlich verbessert, konnte sie sich im Wettbewerb TOP12 U18 immerhin auf Platz 5 vorspielen. In einzelen Matches zeigte sie dabei ihr bislang bestes Tischtennis, aber für eine Platzierung auf dem Podium reichte es aufgrund der noch vorhandenen Leistungsschwankungen gegen vermeintlich schwächere Gegnerinnen nicht.

Bei Lucy weiß man im Moment nie, was einen beim Zuschauen oder Coachen erwartet. Mal ist sie hochkonzentriert und spielt deutlich höher gehandelte Gegnerinnen an die Wand, mal wird ab dem ersten Ball gejammert und gehadert, so dass gar nichts geht. Mit 4:3 Siegen am ersten Tag wurde die obere Hälfte der Endrunde um einen Satz verpasst, am zweiten Tag reichte dann eine solide 3:1-Bilanz zu einem ordentlichen Platz im Endklassement.

Eine Direktqualifikation für die Bundesebene gab es in diesem Jahr leider nicht. Dafür hätte es in allen Konkurrenzen der erste Platz sein müssen. Für Benedict war das eigentlich auch utopisch, Felicia musste sich erwartungsgemäß nach dem Altersklassenwechsel auch erst einordnen, und auch für Lucy war der ganz große Wurf noch nicht zu schaffen.