Einen spannenden Tischtennisabend mit packenden Zweikämpfen hatten sich Zuschauer sowie Spieler beim Badenligaheimspiel des SV Niklashausen gegen den ESV Weil erhofft. Diese Hoffnung wusste die aus dem weitentfernten Weil am Rhein angereiste Gästemannschaft gekonnt zu vernichten, indem sie einerseits nur zu fünft und andererseits stark ersatzgeschwächt antrat.

Niklashausen konnte mit Malcherek/Bereziuk das erste Doppel klar für sich entscheiden, während Szlubowski/Degen gegen Kovac/Eise den Kürzeren zogen. Das dritte Doppel ging aufgrund des fehlenden Weiler Spielers kampflos an die Hausherren.

In der ersten Einzelrunde hatte Malcherek gegen Eise leichtes Spiel und erhöhte schnell auf 3:1. Bereziuk hingegen fand nicht die richtigen Mittel gegen Abwehrspezialist Kovac, so dass er den in vier umkämpften Sätzen den zweiten Punkt der Gäste zulassen musste.
Sehenswert war danach das Spiel von Fiederling gegen Königer, der sich nach Kräften gegen eine drohende Niederlage stämmte. Im vierten Satz gelang Fiederling der Umbruch, so dass er das Spiel in fünf Sätzen am Ende deutlich für sich entscheiden konnte.

Danach ging alles recht schnell. Szlubowski punktete gegen Meyer und Anderlik fegte Manske von der Platte. Nur Degen wurde ein Sieg durch den fehlenden Gegner an diesem Abend verwehrt, so dass man nun schon mit 7:2 führte.

Danach machten Malcherek und Bereziuk in ihren Spielen gegen Kovac und Eise glatt in je drei Sätzen „den Deckel drauf“ und bescherten ihrem Team nach knapp 2 Stunden den 9:2 Sieg.

Nächste Woche geht es für die Taubertäler nach Karlsdorf, das wesentlich stärker einzuschätzen ist, ehe es  am Sa, 10.11.2018 vor heimischer Kulisse endlich gegen einen bis dato noch ungeschlagenen, altbekannten Top-Gegner aus Kleinsteinbach geht.