Nachdem bereits gegen Offenburg das Projekt „Nachwuchs forscht“ des SV Niklashausen in der Tischtennis Badenliga mit 2:9 die Segel streichen musste, stand nun mit dem TTC 95 Odenheim nur ein wenig leichterer Gegner auf dem Programm. Und auch hier taten sich die Taubertäler schwer.

Aus den Eingangsdoppeln konnte etwas überraschend nicht ein einziges Pünktchen auf der Habenseite verbucht werden, ehe auch Bereziuk seinem Gegner Pfeiffer Tribut zollen musste, hatte er diesen in der Vorrunde noch glatt mit 3:0 besiegen können. Mit einem Spielstand von 0:4 standen so die Zeichen denkbar schlecht. Als Malcherek gegen Malek an die Platte musste, war „Ergebniskorrektur“ angesagt. Der Niklashäuser Spitzenspieler schaffte es, seinem Gegner den Schneid abzukaufen und den ersten Punkt des Abends für seine Mannschaft zu ergattern.
Weniger Glück hatten im Anschluss Fiederling und Anderlik, die jeweils gegen Oberster und Jirasek weitere Zähler für Odenheim zulassen mussten. Derweil wehrte sich Härle gegen Back nach Kräften und konnte sogar den ersten Satz für sich entscheiden. Allerdings gingen die folgenden 3 Sätze wenn auch knapp mit 12:14, 9:11, 13:15 an den Odenheimer Abwehrstrategen und Odenheim so mit 7:1 fast uneinholbar in Führung.
Eine zwischenzeitliche Aufholjagd wurde durch Degen eingeläutet, der gegen Staat bestes Tischtennis zeigte und knapp in 5 Sätzen triumphierte.

Danach eröffnete Malcherek gegen Pfeiffer die zweite Einzelrunde und erfuhr dabei einiges an Gegenwehr. Abermals schaffte er es, sein Gegenüber in die Knie zu zwingen und einen weiteren Punkt zum 3:7 aus Taubertäler Sicht beizusteuern. Danach erhöhte Bereziuk durch Sieg über Malek gar auf 4:7. Spitzentischtennis zeigte auch Fiederling gegen Back. Dem Niklashäuser Talent gelang es, sein Gegenüber in Zaum zu halten und in 4 Sätzen niederzuringen. So kam man auf ein zwischenzeitliches 5:7 heran. Dieses Fünkchen Hoffnung wurde aber anschließend im Spiel Oberster gegen Härle im Keim erstickt, so dass Odenheim davonzog. Degen brachte seine Mannschaft nach toller Leistung gegen Staat nochmal auf 6:8 heran. Das alles half aber nichts, da Anderlik nicht die nötigen Mittel gegen Staat hatte und so den finalen Zähler für Odenheim zulassen musste. So musste man mit einer Niederlage im Gepäck die Heimfahrt antreten.

Nach 4-wöchiger Februar-Pause kann Niklashausen dann in drei aufeinanderfolgenden Heimspielen ab 29.2. gegen Hohberg II, Karlsdorf und Mühlhausen wieder auf Punktejagd gehen.