Am vergangenen Wochenende stand für die Badeliga-Truppe des SV Niklashausen das erste Spiel der neuen Runde auf dem Programm. In Weinheim-West wollte man sich die ersten Punkte sichern und schickte Malcherek, Bereziuk, Fiederling und Degen sowie Rist und Anderlik ins Rennen.

In den Eingangsdoppeln bot sich sogleich das bekannte Bild, als nur das Spitzendoppel Malcherek/Bereziuk punkten konnte, während die andern beiden Partien zugunsten der Heimmannschaft ausgingen. Zu Beginn der ersten Einzelrunde musste Bereziuk gegen Tadic ran. Obwohl der Taubertäler den ersten Satz für sich entscheiden konnte, gelang es ihm nicht, seine gewohnte Leistung abzurufen, so dass Weinheim weiter mit 3:1 in Führung ging. Danach war Malcherek gegen Ludigkeit an der Reihe. Er schaffte es, nahtlos an die Leistungen des letzten Jahres anzuknüpfen und verkürzte mit einem Dreisatzsieg auf 2:3. Im Duell Degen gegen Weidenhauer ging es hoch her. Während Degen die ersten beiden Sätze knapp für sich verbuchen konnte, gelang es Weidenhauer in der Folge auf 2:2 auszugleichen so dass der entscheidende fünfte Satz her musste. Hier warf der junge Taubertäler alles in die Waagschale, musste jedoch am Ende knapp mit 9:11 seinem Gegner Tribut zollen. Ähnlich eng ging es im Anschluss zwischen Fiederling und Ziener zu. Hier war das Glück jedoch auf Niklashäuser Seite sodass Fiederling den fünften Satz 11:9 für sich entscheiden konnte und man wieder auf 3:4 heran kam. Nun kam Anderlik gegen Fischer an die Reihe. Die Partie schien nach den ersten beiden Sätzen schon verloren, als sich das Niklashäuser Nachwuchstalent noch einmal herankämpfte und sein Gegenüber in den fünften Satz zwingen konnte. Hier war an diesem Abend das Glück wieder den Hausherren hold, so dass Weinheim auf 3:5 davon zog, ehe Rist gegen Beck sogar das 3:6 zulassen musste.

Danach war wieder etwas Entspannung angesagt, als Spitzenspieler Malcherek Tadic zeigte, wo der Bartel den Most holt und so auf 4:6 verkürzen konnte. Bereziuk erwischte nicht seinen besten Tag, als noch gegen Ludigkeit unterlag, ehe Fiederling gegen Weidenhauer nichts anbrennen ließ und auf ein zwischenzeitliches 5:7 stellte. In den folgenden Einzeln konnten weder Degen noch Rist Zählbares auf der Habenseite verbuchen, so dass Weinheim das Spiel verdient mit 9:5 gewinnen konnte.

„Natürlich haben wir uns viel vorgenommen und sind gewissermaßen enttäuscht“, resümiert Teammanager Kohl. „Aber gleich nächste Woche besteht die Chance auf Wiedergutmachung, wenn die Mannschaft in Freiburg ran muss.“, gibt er sich zuversichtlich.