Gleich zwei Weinheimer Vereine messen sich in dieser Saison mit der Konkurrenz in der Badenliga. Nachdem es für den SV Niklashausen in der ersten Partie gegen Weinheim-West eine unerwartete Niederlage setzte, wollte man es nun gegen den TTC Weinheim II besser machen, und der ersten Punkte der Saison einfahren. Mit diesem Ziel schickten die Taubertäler Malcherek, Bereziuk, Fiederling, Degen, Rist und Anderlik ins Rennen.

 

Zu Beginn bot sich das altbewährte Bild: Das Doppel Malcherek/Bereziuk konnte erfolgreich punkten während die anderen beiden Partien nichts Zählbares beitragen konnten.

 

Im ersten Einzel des Abends standen sich dann Bereziuk und Campbell gegenüber. Als im dritten Satz das Spiel zeitweise auf der Kippe stand, bot Bereziuk sein ganzes Können auf und kaufte so seinem Gegenüber den Schneid ab zum 2:2 Ausgleich. Mehr zu kämpfen hatte Malcherek gegen Simunek. Dennoch gelang es dem Niklashäuser sein Spiel denkbar knapp im fünften Satz nach Hause zu bringen, ehe Degen gegen Ell weitestgehend leichtes Spiel hatte und so die Führung gar auf 4:2 ausbauen konnte. Wiederum schwerer hatte es im Anschluss Fiederling gegen Berbner. Nach einem 2 Satz Rückstand kam das Taubertäler Talent besser ins Spiel und konnte gar nach Sätzen ausgleichen und seinen Gegner in den allesentscheidenden fünften Satz zwingen. Dort duellierten sich beide auf Augenhöhe mit dem besseren Ausgang für Fiederling, der den letzten Satz knapp mit 14:12 für sich entscheiden konnte. Danach wusste Anderlik zu überraschen, indem er seinen wesentlich stärkeren Gegner eindrucksvoll in 4 Sätzen in die Schranken wies und die Führung weiter auf 6:2 ausbauen konnte. Lediglich Rist hatte gegen Hassel das Nachsehen, so dass es mit einem ordentlichen 6:3 Vorsprung in die zweite Einzelrunde ging.

 

Hier überzeugte Malcherek nun gegen Campbell und auch Bereziuk ließ gegen Simunek nichts anbrennen, als er diesen glatt in drei Sätzen von der Platte fegte. Der Schlusspunkt war dann Fiederling vorbehalten, der wie sooft über die Distanz von fünf Sätzen gehen musste, hier aber die Nerven behielt und den 9:3 Sieg fix machte.

 

„Mit dem Auftreten und dem Ergebnis der Mannschaft bin ich sehr zufrieden“, resümierte Teammanager Kohl nach dem Spiel. „Und jetzt freuen wir uns auf das erste Heimspiel am kommenden Samstag vor heimischer Kulisse.“