Am vergangenen Samstag stand für die Tischtennis-Cracks des SV Niklashausen das erste Spiel in der neuen Oberliga auf dem Plan. Um die 60 Fans hatten ihren Weg in die heimische Pfeiferarena gefunden, um ihre Mannschaft beim Oberligadebüt gegen DJK Sportbund Stuttgart II lautstark zu unterstützen. So gelang es tatsächlich, die starken Gegner mit 6:4 in die Knie zwingen. Allerdings war das alles andere als leicht.

In den Eingangsdoppeln traf Malcherek gemeinsam mit seinem neuen Doppelpartner Nogami auf Gonzalez und Alicic. Beide gingen äußerst fokussiert zu Werke, so dass die Stuttgarter gar nicht richtig ins Spiel kamen, ehe sie nach drei Sätzen die Segel streichen mussten. Mehr zu kämpfen hatte das zweite Taubertäler Duo Bereziuk und Degen im Spiel gegen Gaa und Waddicor. Trotz energischer Gegenwehr gingen die ersten beiden Sätze mit -11 und -9 an die Gäste, ehe man den dritten knapp gewinnen konnte. Im vierten Satz ging es hin und her, allerdings saßen letzten Endes die Stuttgarter am längeren Hebel und konnten diesen hauchdünn mit -15 für sich entscheiden und so auf 1:1 nach Spielen ausgleichen.

Zu Beginn der ersten Einzelrunde hatte es Malcherek mit Alicic zu tun. Dieser sträubte sich vehement gegen die drohende Niederlage, konnte diese aber nicht abwenden, so dass er den zweiten Zähler für die Taubertäler zulassen musste. Jetzt war Nogami gegen den Stuttgarter Spitzenspieler Gonzalez an der Reihe. Der Niklashäuser Neuzugang ließ nichts anbrennen und fegte sein Gegenüber eindrucksvoll mit 3:0 vom Tisch. Danach hatte Bereziuk leichtes Spiel gegen Waddicor so dass die Hausherren mit 4:1 davonziehen konnten. Anschließend fand Degen nicht die geeigneten Mittel gegen Gaa, so dass die Gäste wieder auf 4:2 herankamen.

Zu Beginn der zweiten Einzelrunde tat sich Malcherek überraschend schwer gegen Gonzalez und musste diesem das Feld zum 4:3 überlassen. Jetzt glänzte Nogami wieder mit schnellen Beinen und druckvollen Schlägen, so dass die Bälle bei Alicic auf Stuttgarter Seite nur so einschlugen. Der Taubertäler las seinem Gegenüber mit 3:0 gehörig die Leviten, so dass man mit 5:3 schon einmal einen Zähler sicher hatte. Nun ging Bereziuk gegen Gaa leicht angeschlagen ins Rennen und lieferte sich mit diesem einen erbitterten Kampf um den Ball. Letztendlich musste der Niklashäuser im vierten Satz klein beigeben, so dass die Gäste noch einmal auf 5:4 herankamen.
Danach oblag es Degen bei seinem Spiel gegen Waddicor, verdient den Deckel drauf zu machen, als er diesen mit 3:0 deutlich niederringen konnte.

Nach diesem harterkämpften 6:4 Sieg geht es nun am kommenden Samstag erneut vor heimischer Kulisse gegen alte Bekannte aus Kleinsteinbach/Singen, ehe man Sonntag in der Fremde in Staig bei Ulm sein gesamtes Können unter Beweis stellen muss.