Am vergangenen Samstag trafen die Tischtennis-Cracks des SV Niklashausen beim vorletzten Heimspiel der Saison auf den TTV Ettlingen. Viele der ca. 70 Zuschauer waren auch gekommen, um den gebürtigen Laudaer Michael Frey in den Reihen der Gäste einmal wieder an der Platte sehen zu können. Im Laufe des Abends entwickelte sich ein brisantes Match, in dem man sich am Ende die Punkte teilen musste.  

Los ging es mit den Eingangsdoppeln. Bis in den Fünften ging die Partie zwischen Nogami / Degen
und Fürst / Frey, die die Hausherren letztendlich mit 3:2 für sich entscheiden konnten. Parallel dazu bekamen Malcherek / Bereziuk ihre Gegner Füllner / Schreck nicht richtig in den Griff und mussten eine glatte 0:3 Niederlage hinnehmen. So ging es ausgeglichen mit 1:1 in die erste Einzelrunde.

Zu Beginn musste Malcherek gegen Füllner ran. Obwohl er zunächst nicht richtig ins Spiel kam, gelang es dem Niklashäuser, sein Gegenüber im entscheidenden fünften Satz in die Knie zu zwingen.Währenddessen hatte Nogami gegen Fürst leichtes Spiel und schoß den Ettlinger regelrecht von der Platte so dass man erstmals seit Langem wieder mit 2 Punkten in Führung ging. Unglücklich war wenig später dann Bereziuk in der Partie gegen Schreck, die der Gast letztlich im Entscheidungssatz gewann und somit einen Punkt auf der Habenseite verbuchte. Beim anschließenden 0:3 gegen Frey gelang Degen kaum Zählbares, um das Spiel erfolgreich zu gestalten.
So ging es beim Stand in die zweite Einzelrunde, die Niklashausens Spitzenspieler Malcherek gegen Fürst eröffnete. Der Taubertaler machte recht kurzen Prozess, und besiegte sein Gegenüber glatt in drei Sätzen. Etwas mehr Gegenwehr erfuhr im Anschluss Nogami gegen Füller, konnte sich jedoch in drei umkämpften Sätzen behaupten und einen wichtigen Punkt zum zwischenzeitlichen 5:3 beisteuern.

Danach zeigte der Ettlinger Frey seinem Kontrahenten Bereziuk, der angeschlagen ins Spiel gegangen war, deutlich dessen Grenzen auf, so dass es im finalen Einzel noch einmal um alles ging.
Am Ende ernüchternd war für Degen seine knappe 2:3-Niederlage gegen Schreck, fehlte es ihm am Ende doch ein wenig an Konstanz, um diesem den Schneid abzukaufen. Somit trennte man sich mit einem leistungsgerechten Unentschieden, bei dem insbesondere das obere Paarkreuz um Malcherek und Nogami bei ihren Einzelsiegen brillierte.

Tags darauf musste konnte man auswärts bei Bietigheim-Bissingen II sein Können unter Beweis stellen, als man die Hausherren mit 9:1 regelrecht düpierte und so zwei weitere wichtige Zähler nach Hause ins Taubertal entführen konnte.