SV Niklashausen - TTC Weinheim II 9:5
Spvgg Ottenau - SV Niklashausen 8:8

Zwei möglicherweise vorentscheidende Begegnungen stehen am kommenden Wochenende für den Tischtennis-Badenligisten an. Zwar sind auch nach dem Sonntagsspiel in Ottenau bis Saisonende noch 12 Punkte zu vergeben, doch sollten die erhofften vier Punkte wirklich eingefahren werden, wäre der Klassenerhalt zumindest schon mal in Sichtweite. Aber immer schön der Reihe nach.

Samstag gastiert zunächst Schlusslicht TTC Weinheim in der Pfeiferhalle. In der Vorrunde war das Team um Chris Malcherek an der Bergstraße mit 9:1 erfolgreich. Somit scheint ein Heimsieg vom Papier her eigentlich nur Formsache, aber die Reserve des Drittbundesligisten wäre bei vollständigem Antreten – die gemeldete Nummer 1 kam bislang noch nicht zum Einsatz – sicherlich nicht chancenlos. Die Nachwuchsspieler Müller, Hoffmann und Frey sind zumindest im hinteren Paarkreuz nicht zu unterschätzen – gehörten alle 3 doch zur U18-Mannschaft, die in der Vorsaison bei den deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften Bronze holte und sich auch in diesem Jahr wieder Chancen auf Edelmetall ausrechnet (co-betreut wurde das Team damals übrigens durch den heutigen Trainer der Tischtennisschule).

„Dennoch ist ein Sieg gegen den bislang punktlosen Gast einkalkuliert“, ist Trainer Behringer optimistisch. „Am Sonntag wartet mit Ottenau ein ganz anderes Kaliber.“ Die Reise zum Tabellennachbarn in den Nordschwarzwald wird sicherlich nicht einfach. Einen besonderen Reiz bekommt die ohnehin wichtige Partie durch Neuzugang Martin Palatinus, der zu Beginn der Rückrunde aus Ottenau ins Taubertal wechselte. „Man muss natürlich abwarten, ob Martin das Wiedersehen eher beflügelt oder hemmt. Aber ich bin sicher, dass er sein Bestes geben wird, um wichtige Punkte für unser Team beizusteuern“, mutmaßt Behringer zuversichtlich.

In der Tat könnte Niklashausen an diesem Wochenende dem Klassenverbleib ein großes Stück näherkommen, da die direkte Konkurrenz sich teilweise direkt gegenübersteht oder aber auf Meisterschaftsfavoriten trifft.

Das Heimspiel gegen Weinheim am Samstag beginnt wie üblich um 19 Uhr, die bewirtete Pfeiferhalle bietet ca. 100 Sitzplätze und öffnet ihre Pforten eine Stunde vor dem ersten Aufschlag.